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Oberwart
Aus Kefk.
| Wappen | Karte | ||
|---|---|---|---|
| Bild:Wappen at oberwart.jpg |
| ||
| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Burgenland | ||
| Politischer Bezirk: | Oberwart (OW) | ||
| Fläche: | 36,5 km² | ||
| Koordinaten: | Koordinaten: 47° 17' N, 16° 12' O47° 17' N, 16° 12' O | ||
| Höhe: | 315 m ü. A. | ||
| Einwohner: | 6893 (30. Dez. 2005) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 189 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 7400 | ||
| Gemeindekennziffer: | 1 09 17 | ||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Stadtgemeinde Oberwart 7400 Oberwart | ||
| Offizielle Website: | |||
| Politik | |||
| Bürgermeister: | Gerhard Pongracz (SPÖ) | ||
| Gemeinderat: (2002) (25 Mitglieder) | |||
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Oberwart (ungar. Felsőőr, kroat.Gornja Borta, Romani Erba) ist eine Stadtgemeinde im Burgenland im Bezirk Oberwart in Österreich. Sie ist zugleich auch die Bezirkshauptstadt des Bezirks Oberwart. Die Stadt ist hauptsächlich als Markt- und Schulstadt bekannt.
Inhaltsverzeichnis |
Bevölkerung
Die Bevölkerung besteht zu 73 % aus deutschsprachigen Österreichern. Der Anteil der Burgenland-Ungarn beträgt 17,5 %, in ihrer Sprache lautet der Ortsname Felsőőr. Daneben gibt es noch einige Kroaten, die den Ort Gornja Borta nennen, sowie einige Roma.
59 % der Bevölkerung sind Katholiken und 33 % Protestanten.
Geografie
Die Gemeinde liegt im Südburgenland an der Pinka. Ortsteile der Stadtgemeinde sind Oberwart und Sankt Martin in der Wart.
Geschichte
1327 wurde Oberwart als Grenzwächtersiedlung erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn).
Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Felsőőr verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Am 4. Oktober 1921 proklamierte der ungarische Freischärler Pál Prónay den Staat "Leitha-Banat" (Lajta-Bánság), der sich aber nach kurzer Zeit auflöste.
Der Ort gehört seit dem 26. November 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Stadtgemeinde ist Oberwart seit 1939 bzw. 1973 (durch VO 4 erfolgte Weiterverleihung).
Am 5. Februar 1995 wurden bei Oberwart die vier Roma Peter Sárközi, Josef Simon, Ervin und Karl Horvath durch eine Rohrbombe des Briefbombenattentäters Franz Fuchs getötet. Sie hatten versucht, eine Plakette mit rassistischen Beschimpfungen ("Roma zurück nach Indien"), die an der Bombe angebracht war, zu entfernen. Die Morde wurden litararisch durch Stefan Horvath verarbeitet.
Oberwart besitzt den einzig erhaltenen jüdischen Friedhof im Burgenland, dessen Grabsteine nicht hebräisch verfasst sind.
Wappen
Die Wappenbeschreibung lautet: In silbernem Schild ein blau gekleideter Krieger - Grenzwächter - mit schwarzer Mütze und ebensolchen Stiefeln, in der Rechten eine schwarze Streitaxt, die Linke an der Hüfte; Leibrock, Hose und Mütze mit goldener Verschnürung versehen, letztere außerdem mit einer blauen Feder. Der Krieger wird von zwei an die Seitenränder gelehnten schwarzen Felsen begleitet, auf denen ein schwarzer Wachtturm mit zwei Zinnen und Spitzdach steht
Verkehr
Eisenbahn
Oberwart ist ein Bahnhof an der Pinkatalbahn. Im Jahr 2005 wurde die Strecke bis Großpetersdorf für den Personenverkehr wiedereröffnet. In Planung bzw. Überlegung ist eine weitere Verlängerung der Strecke ins ungarische Szombathely. Seit dem Frühjahr 2005 betreibt ein Verein die Strecke Oberwart - Oberschützen als Nostalgiebahn.
Politik
Bürgermeister ist LAbg. Gerhard Pongracz von der SPÖ, 1. Vizebürgermeister Sabina Schloffer von der ÖVP und 2. Vizebürgermeister Alfred Tallian von der SPÖ. Amtsleiter ist Werner Gilschwert. Amtmann ist Roland Poiger.
Die Mandatsverteilung (25 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 13, ÖVP 11, FPÖ 1, Grüne 0 und andere Listen 0 Mandate.
Städtepartnerschaften
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Szombathely, Ungarn
Sonstiges
Unter dem Namen Eurowart veranstaltet die Stadt seit fünf Jahren eine Rahmenveranstaltung, bei der sich jeweils ein anderes Europäisches Land in einzelnen Veranstaltungen präsentiert. So waren bisher Italien, Frankreich, Niederlande und Irland mit kulturellen und gastronomischen Veranstaltungen zu Gast.
Weblinks
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