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NVIDIA

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Die NVIDIA Corporation (lat. invidia, ae, f. - Neid, Missgunst; tatsächlich wohl von n vidia abgeleitet, wobei "n" für unbegrenzt, unendlich steht) ist einer der größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen für Personal-Computer und die Xbox. Der Hauptsitz liegt in Santa Clara, Kalifornien. Im Geschäftsjahr 2007 erwirtschaftete NVIDIA einen Rekord-Umsatz von 3,07 Milliarden US-Dollar (2004: 1,82 Milliarden US-Dollar, 2003: 1,91 Milliarden), die Zahl der Beschäftigten lag 2004 weltweit bei ca. 1.700.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Bild:NVidia Riva 128.jpg
PCI-Grafikkarte mit Riva 128 (NV3), mit der NVIDIA 1997 der Durchbruch gelang

Das Unternehmen wurde im Januar 1993 von Jen-Hsun Huang, Curtis Priem und Chris Malachowsky gegründet. Mit dem NV1 (STG-2000) brachte NVIDIA im Mai 1995 einen der ersten 3D-Beschleuniger-Prozessoren (GPU) heraus. Da dieser auf der NURBS-Technik basierte, konnte er sich wegen Kompatiblitätsproblemen nicht am Markt durchsetzen. Bedingt durch den Misserfolg des NV1 war die Marke NVIDIA bis 1997/98 relativ unbekannt, als die Serie der Riva-PC-Grafikchips herausgebracht wurde, welche den Erfolg des Unternehmens begründete.

Im Januar 1999 wurde NVIDIA in den NASDAQ (NVDA) aufgenommen und lieferte im selben Jahr bereits den zehnmillionsten Grafikchip aus. Im Folgejahr kaufte das Unternehmen die Vermögenswerte von 3dfx auf, dem bis dahin größten Konkurrenten. Im Februar 2002 waren bereits über 100 Millionen Grafikchips ausgeliefert worden. Weiterhin kooperiert NVIDIA mit Sony, um einen Grafikchip für die PlayStation 3 und andere Geräte zu entwickeln. Am 21. Februar 2006 war die seit zwei Monaten angekündigte Übernahme des Mainboardchipherstellers ULi für den Preis von ungefähr 52 Millionen US$ abgeschlossen. PortalPlayer, ein kalifornischer Hersteller für MP3-Chips, wird nach einer Pressemitteilung vom 6. November 2006 für 357 Millionen US-Dollar von NVIDIA übernommen.[1]

NVIDIAs Erfolg basiert vor allem auf der Serie der GeForce-Grafikchips, die 1999 zum ersten Mal vorgestellt wurde.

Produkte

Grafikchips

Chipsätze

Seit Juni 2001 bietet NVIDIA auch Chipsätze für Hauptplatinen an. Diese werden unter dem Markennamen nForce verkauft. Ende 2005 wurde außerdem der Chipsatz-Hersteller ULi Electronics übernommen. NVIDIA ist ein enger Partner von AMD und bietet deshalb vor allem Lösungen für AMD-Plattformen an. Aber auch für Intel-Plattformen werden Chipsätze angeboten, vor allem um eine Basis für die Multi-GPU-Technik SLI zu besitzen.

Produkte

Kritikpunkte

Allgemein gelten die Treiber von NVIDIA als Schwachpunkt der Chipsätze. Vor allem die IDE-Treiber machen öfter Probleme. Auch die Treiber für den SoundStorm brauchten eine Weile, bis sie einwandfrei funktionierten. Alles in allem kann man aber sagen, dass NVIDIA die anfänglichen Probleme und Kinderkrankheiten weitestgehend behoben hat und die Qualität der Treiber immer besser wird. Ein weiterer Kritikpunkt ist die große Hitzeentwicklung besonders der nForce4 Chipsätze. NVIDIA wirkt dem Problem aber mit verbesserten Fertigungstechniken entgegen.

Quellen

  1. press releases - NVIDIA to Acquire PortalPlayer (6. November 2006)

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Grafikkarten von NVIDIA und anderen Herstellern – Bilder, Videos und/oder Audiodateien


Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort NVIDIA, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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