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Nuno Tristão

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Wikipedia:Quellenangaben
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Bild:PortugueseGuineaP44-50Escudos-1971-donated f.jpg
Nuno Tristão auf einer alten 50 Escudos-Banknote

Nuno Tristão (* ?; † 1446 vor der Küste des heutigen Guinea-Bissau) war ein portugiesischer Seefahrer und Entdecker.

In den Chroniken wird er auch als Nunho Tristão bzw. als Nuño Tristan (Spanisch) bezeichnet. Über Nuno Tristão gibt es kaum gesicherte Informationen. Zwischen 1440 und 1446 werden ihm 3 bzw. 4 Reisen an der afrikanischen Westküste im Auftrag Heinrich des Seefahrers zugeschrieben. Wenigstens zwei dieser Reisen erfolgten gemeinsam mit Antão Gonçalves, einem Verwandten von João Gonçalves Zarco, dem „Neu-Entdecker“ Madeiras.

1440/1441 bereiste Nuno Tristão gemeinsam mit Antão Gonçalves den Rio de Ouro und erreichte Kap Blanc. Auf dieser Reise wurden durch die Portugiesen die ersten afrikanischen Sklaven gewaltsam nach Portugal gebracht.

1443 unternahm Nuno Tristão eine weitere Reise zur Erkundung der Küstengewässer südlich von Kap Blanc. Er befuhr dabei die Bay von Arguim und erkundete die Inseln Gete und Garças.

1444 erforschte er die Küste an der Mündung des Senegal-Flusses. Das Gebiet nannte er Terra dos Negros (Land der Schwarzen).

1446 führte ihn seine letzte Reise bis zur Mündung des Gambia-Flusses und den Küsten des heutigen Guinea-Bissaus. Er landete auf einer der Küste vorgelagerten Inseln des Bissagos-Archipel.

Auf der Rückreise starb er an seinen Verwundungen, die er im Kampf mit Einheimischen davongetragen hatte.


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