Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Nucleolus (Spieltheorie)
Aus Kefk.
| Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf bitte mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung. |
Nucleolus (lat. Nucleus = Kern) bedeutet kleiner Kern oder Kernchen.
Inhaltsverzeichnis |
Definition
Seien N die Menge der Spieler und v die charakteristische Funktion des Spiels, dann wird
Nukleolus des Spiels genannt.
Eigenschaften
Vorteile
- Der Nucleolus ist stets in der Mitte des Kerns. Er ist anreizkompatibel.
- Der Nucleolus ist anonym, kovariant und konsistent.
Der Nucleolus ist das einzige Lösungskonzept, dass diese drei Anforderungen erfüllt.
Nachteile
- Der Nucleolus ist nicht einfach zu bestimmen:
- Lexikographische Minimierung
- Computational Economics
- Der Nucleolus besitzt keine Dummy Eigenschaft. Das heißt, ein Spieler erhält auch dann eine Auszahlung, wenn er keinen Beitrag zum Spiel leistet.
- Der Nucleolus ist weder gruppenmonoton noch monoton im Aggregat. Es sind keine Anreize für Effizienzsteigerungen vorhanden.
Literatur
- David Schmeidler: The Nucleolus of a caracteristic Functional Game in SIAM Journal of Applied Mathematics 17 (1969), Seiten 1163 -1170
