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Nucleolus (Spieltheorie)

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Nucleolus (lat. Nucleus = Kern) bedeutet kleiner Kern oder Kernchen.

Inhaltsverzeichnis

Definition

Seien N die Menge der Spieler und v die charakteristische Funktion des Spiels, dann wird

 Nu(v,N) = \lbrace x \in X(v,N) |  \Theta(x) \le_L \Theta(y) \forall y \in X(v,N)  \rbrace

Nukleolus des Spiels genannt.

Eigenschaften

Vorteile

  • Der Nucleolus ist stets in der Mitte des Kerns. Er ist anreizkompatibel.
  • Der Nucleolus ist anonym, kovariant und konsistent.

Der Nucleolus ist das einzige Lösungskonzept, dass diese drei Anforderungen erfüllt.

Nachteile

  • Der Nucleolus ist nicht einfach zu bestimmen:
    • Lexikographische Minimierung
    • Computational Economics
  • Der Nucleolus besitzt keine Dummy Eigenschaft. Das heißt, ein Spieler erhält auch dann eine Auszahlung, wenn er keinen Beitrag zum Spiel leistet.
  • Der Nucleolus ist weder gruppenmonoton noch monoton im Aggregat. Es sind keine Anreize für Effizienzsteigerungen vorhanden.

Literatur

Siehe auch

Weblinks

Persönliche Werkzeuge