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Nowogrodziec

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Nowogrodziec / Naumburg am Queis
Bild:POL Nowogrodziec COA.svg
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|155px|Nowogrodziec / Naumburg am Queis auf der Karte von Polen
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px|Nowogrodziec / Naumburg am Queis]]
Nowogrodziec / Naumburg am Queis
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Landkreis: Bolesławiec
Fläche: 16,17 km²
Geographische Lage: Koordinaten: 51° 12' N, 15° 24' O51° 12' N, 15° 24' O
Höhe: 180 m n.p.m
Einwohner: 4.058 (31. Dez. 2004)
Postleitzahl: 59-730
Telefonvorwahl: (+48) 75
Kfz-Kennzeichen: DBL
Wirtschaft & Verkehr
Straße: LubańBolesławiec
Nächster int. Flughafen: Flughafen Breslau
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 14 Ortschaften
Fläche: 176,26 km²
Einwohner: 14.736 (30. Juni 2004)
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Robert Relich
Adresse: Rynek 1
59-730 Nowogrodziec
Webpräsenz: www.nowogrodziec.pl
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Nowogrodziec [nɔvɔˈgrɔʥɛʦ] (dt. Naumburg am Queis) ist eine niederschlesische Kleinstadt im westlichen Teil Polens – rund 120 km westlich von Breslau am Ostufer des Queis gelegen. Die dem Kreis Bolesławiec angehörige Stadt-/Landgemeinde hat rund 15.000 Einwohner (davon in der Stadt 4.086 auf 16,17 km²) und ist Mitglied der Euroregion Neiße.

Als Stadt wurde Naumburg 1233 von Herzog Heinrich I. von Schlesien an der Furt der nördlichen Hohen Straße durch den Queis gegründet und mit Magdeburger Stadtrecht versehen. In der Stadt bestand vom 13. Jahrhundert an ein Kloster der Magdalenerinnen, von dem nur mehr Ruinen erhalten sind. Bis 1815 war Naumburg Grenzstadt zur Oberlausitz. Neben der Tuchmacherei wurde in Naumburg hauptsächlich Keramik hergestellt. Die Stadt war die schlesische Töpferstadt und lag in der Bedeutung und Größe der Innung weit vor dem für seine Töpfereien bekannteren Bunzlau.

Landgemeinde von Nowogrodziec

Nowogrodziec umfasst neben dem Stadtkern auch eine Landgemeinde mit folgenden Ortsteilen:

  • Czerna (Tschirne, ab 1937 Tonhain)
  • Gierałtow (Gersdorf am Queis)
  • Godzieszów (Günthersdorf)
  • Gościszów (Gießmannsdorf)
  • Milików (Herzogswaldau)
  • Nowa Wieś (Neundorf)
  • Wykroty (Waldau/Oberlausitz)
  • Zabłocie (Thiergarten)
  • Zagajnik (Haidewaldau/Oberlausitz)
  • Zebrzydowa (Siegersdorf)

Literatur

Micke, Franz: Urkundliche Geschichte der Stadt u. des früheren Klosters Naumburg am Queis. Bunzlau, 1844

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