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Nowa Ruda

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Nowa Ruda
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|155px|Nowa Ruda auf der Karte von Polen
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px|Nowa Ruda]]
Nowa Ruda
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Landkreis: Kłodzko
Fläche: 37,04 km²
Geographische Lage: Koordinaten: 50° 35' N, 16° 30' O50° 35' N, 16° 30' O
Höhe: 360 m n.p.m
Einwohner: 24.397 (31. Dez. 2005)
Postleitzahl: 57-400
Telefonvorwahl: (+48) 74
Kfz-Kennzeichen: DKL
Wirtschaft & Verkehr
Straße: KłodzkoWałbrzych
Schienenweg: KłodzkoWałbrzych
Nächster int. Flughafen: Flughafen Breslau
Gemeinde
Gemeindeart: Landgemeinde
Gemeindegliederung: 16 Ortschaften
Fläche: 139,66 km²
Einwohner: 12.323 (2004)
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Tomasz Kiliński
Adresse: Rynek 1
57-400 Nowa Ruda
Webpräsenz: www.nowa-ruda.com
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Nowa Ruda ['nɔva 'ruda] (deutsch Neurode) ist eine Stadt in Polen und liegt im Eulengebirge. Sie hat etwa 24.000 Einwohner und gehört dem Powiat Kłodzki der Woiwodschaft Niederschlesien an. Sie ist zudem Sitz der gleichnamigen Landgemeinde.

Neurode war neben Wałbrzych (Waldenburg) das zweite Zentrum des Steinkohlenbergbaus in Niederschlesien. Die letzte Zeche wurde 2000 geschlossen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Erstmals erwähnt wurde Neurode im Jahre 1337. Die polnischen Herrscher holten deutsche Siedler zur Kolonisierung ins Land. Neurode entstand im Zusammenhang mit dem Erzabbau in den umliegenden Wäldern. Bereits wenige Jahre später erhielt es die Stadtrechte und wurde Sitz des Gerichtsbezirks. Politisch gehörte es bis 1429 zum piastischen Herzogtum Glatz, anschließend zu Böhmen. 1456 kaufte Georg von Podiebrad die Grafschaft Glatz und schenkte sie seinen Söhnen. Seit dem 16. Jahrhundert war die Stadt ein Zentrum des Tuch- und Leinengewerbes, seit dem 19. Jahrhundert der Industrie in diesen Branchen. Seit dem 15. Jahrhundert baute man in der Umgebung verschiedene Bodenschätze ab: Steinkohle, Eisenerz, Kupfererze, Schiefer und Gold. Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Eisenbahnlinien nach Glatz (1879) und Waldenburg (1880) gebaut, um 1900 die private Eulengebirgsbahn [1]. 1894 wütete ein verheerender Großbrand. Neurode war seit 1855 Sitz eines preußischen Landkreises, 1932 wurde der Landkreis Neurode wieder dem Landkreis Glatz zugeschlagen.

Nach der deutschen Kapitulation am 8. Mai 1945 rückte die Rote Armee in die Stadt ein. Die umliegenden Orte waren nach wie vor von der deutschen Bevölkerung bewohnt. Die polnische Verwaltung übernahm bald darauf die Stadt, obwohl es auch tschechoslowakische Gebietsansprüche auf Neurode gab, und besiedelte sie mit Neusiedlern aus Zentralpolen und polnischen Vertriebenen aus dem ehemaligen Ostpolen. Die deutschsprachige Bevölkerung, die seit Jahrhunderten hier gesiedelt hatte, wurde 1946 vertrieben. Einige Bewohner durften bleiben, wenn Sie wichtige Funktionen in Bergbau und Industrie innehatten. Die meisten davon konnten in den 1950er Jahren nach Deutschland ausreisen. Heute leben fast keine Bewohner deutschen Ursprungs mehr in der Stadt.

Zur Stadt gehört der Stadtteil Słupiec.

Sehenswürdigkeiten

  • Ehemaliges Schloss aus dem 15. Jahrhundert
  • Barockkirche der Kreuzerhöhung Christi von 1724
  • Maria-Himmelfahrts-Kirche von 1502
  • Loreto-Kapelle (18./19. Jh.)
  • Salesianer-Kloster von 1630
  • Rathaus von 1884
  • Bergbau-Museum
Bild:Ratusz1.jpg
Rathaus von Nowa Ruda

Söhne und Töchter der Stadt

Partnerstädte

Gmina

Gemeindevorsteher ist 2006 Bogusław Rogiński. Die Gemeinde hat ihren Sitz in der ul. Niepodległości 1, 57-400 Nowa Ruda. Zur Landgemeinde Nowa Ruda gehören die Ortschaften:

  • Bartnica
  • Bieganów
  • Bożków
  • Czerwieńczyce
  • Dworki
  • Dzikowiec
  • Jugów
  • Krajanów
  • Ludwikowice Kłodzkie
  • Nowa Wieś
  • Przygórze
  • Sokolec
  • Sokolica
  • Świerki
  • Włodowice
  • Wolibórz

Fußnoten

  1. http://www.werkbahn.de/eisenbahn/zahnrad/waldenburg.htm
Persönliche Werkzeuge