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Novocaine
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Nachdem Karl Koller 1884 die Wirksamkeit von Kokain als lokales Betäubungsmittel nachgewiesen hatte, wurde es häufig genutzt, bis man im 19. Jahrhundert sein großes Suchtpotenzial erkannte und nach Alternativen suchte. Dazu versuchte man die chemische Struktur genau zu analysieren und synthetische-Derivate herzustellen, die jedoch am Anfang oftmals erhebliche Nebenwirkungen hatten. Das erste erfolgreiche Derivat wurde 1904 von Ernest Fourneau synthetisiert und "Stovaine" genannt, welches 1905 durch Alfred Einhorn's "Procaine" Konkurrenz bekam. Diesem gab er als Handelsname den Namen "Novocaine", eine Wortschöpfung aus dem lateinischen Wort "Novus" (neu) und "Cocaine". Novocaine hatte all die erwünschten Eigenschaften des Kokain, jedoch keinerlei Suchtpotenzial. Intravenös gespritzt wurde es rasch bei Ärzten bekannt und wurde vielseitig eingesetzt.
