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Nové Hamry
Aus Kefk.
| Nové Hamry | |||||||||||||
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| Basisdaten | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat: | Tschechien | ||||||||||||
| Region: | Karlovarský kraj | ||||||||||||
| Bezirk: | Karlovy Vary | ||||||||||||
| Fläche: | 2511 ha | ||||||||||||
| Geographische Lage: | Koordinaten: 50° 22' N, 12° 42' O50° 22' N, 12° 42' O | ||||||||||||
| Höhe: | 693 m n.m. | ||||||||||||
| Einwohner: | 331 (28. August 2006) | ||||||||||||
| Postleitzahl: | 362 24 | ||||||||||||
| Struktur | |||||||||||||
| Gemeindeart: | Gemeinde | ||||||||||||
| Ortsteile: | 1 | ||||||||||||
| Verwaltung (Stand: 2007) | |||||||||||||
| Bürgermeister: | František Kubiš | ||||||||||||
| Adresse: | Nové Hamry 274 362 24 Nové Hamry | ||||||||||||
| Website: | mesta.obce.cz/nove-hamry | ||||||||||||
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Nov%C3%A9_Hamry, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Nové Hamry (deutsch Neuhammer) ist eine Gemeinde, die zur Verwaltungsgemeinschaft Nejdek (Neudek) in Tschechien gehört.
Inhaltsverzeichnis |
Lage
Neuhammer liegt in einer Höhe von 861 m ü. NN im westlichen Erzgebirge im Tal der Rohlau, in die in der Ortsmitte der Weißbach mündet. Das Kirchdorf gehört zum Okres Karlovy Vary in der Region Karlsbad (Karlovarský kraj), Tschechische Republik. Durch den Ort führt die alte Fernverkehrsstraße von Leipzig nach Karlsbad und die 1899 eröffnete Eisenbahnlinie nach Johanngeorgenstadt, der sogenannte Erzgebirgische Semmering.
Gemeindegliederung
Für Nové Hamry sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zur Gemeinde gehört die Ansiedlung Jelení (Hirschenstand).
Demographische Daten
In der Gemeinde leben heute etwa 750 Personen. 1937 zählte Neuhammer 2035 Einwohner.
Geschichte
Die Gründung von Neuhammer geht auf eine Glashütte an der Rohlau zurück, die den Namen Eulenhütte trug. Hier entwickelte bzw. verbesserte Christoph Schürer aus Burkhardtsgrün um 1540 das Verfahren der Herstellung von blauer Farbe aus Kobalt. Die Eulenhütte erlebte durch die Emailmalerei am Ende des 16. Jahrhunderts einen bedeutenden Aufschwung.
1651 musste die Glashütte einem Hammerwerk weichen. Das zur Glashütte gehörige Gut mit dem Namen Eulenhof blieb bestehen und bildeten den Ausgangspunkt für die neue Hammerwerkssiedlung.
Nach dem Rückgang des Bergbaus ernährten sich die Bewohner vorwiegend von der Löffelproduktion (ab 1797) und vom Spitzenklöppeln. Um 1900 setzte verstärkt der Fremdenverkehr ein und Neuhammer entwickelte sich zur Sommerfrische und zum Wintersportort.
Am 1. Dezember 1930 hatte die Gemeinde Neuhammer 1950 Einwohner, am 17. Mai 1939 waren es 1937 und am 22. Mai 1947 458 Bewohner.
Sehenswürdigkeiten
- Kirche Heiliger Johann von Nepomuk, 1789 erbaut
Söhne des Ortes
- Rupert Fuchs (1893-1963), Porträt- und Landschaftsfotograf
- Roland Hetzer (* 1944), Arzt und Wissenschaftler
Weblinks
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