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Nová Role
Aus Kefk.
| Nová Role | |||||||||||||
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| Basisdaten | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat: | Tschechien | ||||||||||||
| Region: | Karlovarský kraj | ||||||||||||
| Bezirk: | Karlovy Vary | ||||||||||||
| Fläche: | 1353 ha | ||||||||||||
| Geographische Lage: | Koordinaten: 50° 16' N, 12° 47' O50° 16' N, 12° 47' O | ||||||||||||
| Höhe: | 418 m n.m. | ||||||||||||
| Einwohner: | 4030 (2005) | ||||||||||||
| Postleitzahl: | 362 25 | ||||||||||||
| Verkehr | |||||||||||||
| Straße: | Chodov - Nejdek | ||||||||||||
| Schienenweg: | Karlovy Vary - Johanngeorgenstadt | ||||||||||||
| Nächster int. Flughafen: | Flughafen Karlsbad | ||||||||||||
| Struktur | |||||||||||||
| Gemeindeart: | Stadt | ||||||||||||
| Ortsteile: | 3 | ||||||||||||
| Verwaltung (Stand: 2007) | |||||||||||||
| Bürgermeister: | Václav Heřman | ||||||||||||
| Adresse: | Chodovská 236 362 25 Nová Role | ||||||||||||
| Website: | novarole.cz | ||||||||||||
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Nov%C3%A1_Role, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Nová Role (deutsch Neurohlau, früher Neu Rohlau) ist eine Stadt in Tschechien. Sie liegt acht Kilometer nordwestlich von Karlovy Vary an der Rolava und gehört zum Okres Karlovy Vary.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Nová Role befindet sich im Egergraben am rechten Ufer der Rolava. Westlich der Stadt beginnt das Sokolover Braunkohlenrevier. Durch Nová Role führt die Staatsstraße 209 von Chodov nach sowie der Erzgebirgische Semmering mit der Lokalbahn nach Chodov.
Nachbarorte sind Smolné Pece und Fojtov im Norden, Děpoltovice im Nordosten, Mezirolí im Osten, Stará Role im Südosten, Jimlíkov und Božičany im Süden sowie Hamry im Nordwesten.
Geschichte
Der Ort wurde im Jahre 1293 als Nowa Raluna erstmals urkundlich erwähnt. Angeblich soll sich bereits im 12. Jahrhundert hier ein zur Burg Loket gehöriger Jagdpavillon befunden haben. Zwischen 1359 und 1411 gehörte der Ort zur Burg Elbogen und kam dann bis 1553 zur Herrschaft Falkenau. 1554 wurden die Schlicken neue Besitzer und Nová Role kam zur Herrschaft Schlackenwerth. 1622 erwarben die Herren von Nostitz den Ort und hielten ihn bis zur Ablösung der Patrimonialherrschaften im Jahre 1848. 1847 hatte Neu Rohlau 280 Einwohner und bestand aus 50 Häusern.
Nach der Entdeckung größerer Kaolinlager errichte der Grundbesitzer Karl Hassmann eine Kaolinmühle und -schlämmerei. 1881 entstand die Lokalbahn von Chodau nach Neudek. 1892 war der Ort auf 567 Einwohner und 79 Häuser angewachsen. Mit der Einweihung des Erzgebirgischen Semmering von Karlsbad nach Johanngeorgenstadt erhielt der Ort 1899 einen Anschluss an das sächsische Eisenbahnnetz. 1921 wurde die Keramische Werke AG gegründet. 1930 lebten in Neurohlau 1125 Menschen. Während des Zweiten Weltkrieges entstand im Oktober 1942 in Neu Rohlau Konzentrationslager. Dieses war bis August 1943 ein Außenlager des KZ Ravensbrück und danach des KZ Flossenbürg, die Häftlinge mussten in dem von der SS beschlagnahmten Unternehmen Bohemia-Keramische Werkstätten AG arbeiten. Nach Kriegsende wurden die deutschen Bewohner vertrieben und der frühere KZ als Internierungslager für Deutsche genutzt.
Bei der Gebietsreform von 1960 wurde Mezirolí eingemeindet. Seit 1964 ist Nová Role eine Stadt. 1976 kamen Děpoltovice und Nivy zur Stadt hinzu. 1980 erfolgte eine Flurgrenzenänderung mit Božičany, bei der der Teich Novorolský rybník zum Stadtgebiet von Nová Role zugeschlagen wurde. Ein Jahr später wurden Božičany und Jimlíkov eingemeindet.
Die Porzellanfabrik firmiert heute unter dem Namen Karlovarský porcelán a.s. Thun und ist der größte Arbeitgeber der Stadt.
Ortsgliederung
Die Stadt Nová Role besteht aus den Ortsteilen Jimlíkov (Imlikau), Mezirolí (Sittmesgrün) und Nová Role (Neurohlau) sowie der Siedlung Hamr (Hammerhäuser).
Städtepartnerschaften
- Rittersgrün, Deutschland
Sehenswürdigkeiten
- Kirche des Erzengels Michael, Romanisch-gotischer Bau mit erhaltenen Teilen einer zwischen 1240 und 1255 errichteten Kapelle
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