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Nothberg

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel behandelt die Ortschaft Nothberg; für die gleichlautende Erhebung in Österreich siehe Notberg.
Nothberg
Nothberger Burg
Wappen Karte
Bild:Nothbergwappen.jpg Bild:Lage der Stadt Eschweiler in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Aachen
Postleitzahlen: 52249 (1961-1972: 518; 1972-1993: 5180)
Vorwahl: 02403
Kfz-Kennzeichen: AC
Adresse der Stadtverwaltung: Postfach 1328
52233 Eschweiler
Website: www.eschweiler.de

Nothberg ist ein Wallfahrtsort in Nordrhein-Westfalen und seit 1932 ein südöstlicher Stadtteil der Stadt Eschweiler im nordrhein-westfälischen Kreis Aachen.

Durch Nothberg fließen die Bäche Otterbach und Omerbach, die beide in die Inde münden. Bei Nothberg befand sich bis 1944 die Steinkohlenzeche Grube Reserve.

Die Karnevalsgesellschaft KG Lustige Reserve Eschweiler 1931 e.V. wurde 1931 und die Nothberger Burgwache e.V. am 20. Februar 1938 gegründet, das Männer-Quartett Harmonie Eschweiler-Nothberg e.V. Mitte 1930.

In Nothberg wuchs die Schauspielerin Michaela Schaffrath auf.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Von 1800 bis 1815 gehören Nothberg und Hastenrath mit zusammen 1.400 Seelen zum französischen Kanton Eschweiler und zum Friedensgericht Eschweiler. 1815 kommt das Rheinland und somit Nothberg an Preußen: Nothberg gehört zum Kreis Düren im Regierungsbezirk Aachen. 1833 wird Christine Englerth die Konzession auf die Steinkohleablagerungen unter anderem in der Gemeinde Nothberg erteilt.

Am 1. Oktober 1932 wird das Amt Nothberg mit den Orten Nothberg, Bohl und Volkenrath sowie die Gemeinde Hastenrath nebst Scherpenseel und ein Stadtteil der Stadt Eschweiler im Landkreis Aachen. Bis dahin gehörten diese Ortschaften zum Kreis Düren. Zur Zeit der Eingemeindung hatte Nothberg 2.934 Einwohner; der letzte Bürgermeister hieß Dr. Heinrich Kreuzer.

Am 23. Oktober 1979 wird Nothberg ans Gasnetz angeschlossen.

Wappen

Das 1923 zugelassene Nothberger Wappen zeigt den Jülicher Löwen, die Burg und Jahreszahl 1544. Es basiert auf den alten Ratssiegeln Nothbergs von 1463 und 1544.

Verkehr

Am 15. März 1909 (andere Quelle: 1897) wird der Haltepunkt Nothberg auf der Eisenbahnstrecke „Köln Hbf - Düren - Langerwehe - Nothberg - Eschweiler Hbf - Aachen Hbf“ und am 11. September 2004 der Euregiobahn-Haltepunkt Eschweiler-Nothberg zwischen Eschweiler-Talbahnhof/Raiffeisenplatz und Eschweiler-Weisweiler eröffnet. Am Haltepunkt steht am Gleis Richtung Köln ein kleines, eingeschossiges Gebäude, welches bis in die 1970er Jahre dem Fahrkartenverkauf diente. Von 1865 bis 1944 zweigte eine Stichstrecke zur Steinkohlengrube Reserve ab.

Die sieben Nothberger Bushaltestellen Knippmühle, Nothberg Kreis, Nothberg Kreuz, Nothberger Kirche, Nothberger Platz und Nothberg Siedlung werden von der Linie 26 „Eschweiler-Bushof - Bergrath - Nothberg - Heistern - Hamich - Gressenich“ und von den Stadtbuslinien EW2 und EW3 bedient.

Alte Kirche

Die Alte Nothberger Kirche wurde 1970 zusammen mit der benachbarten Gaststätte Otten abgerissen. Das Gebäude wurde durch Bergschäden der Grube Reserve derart beschädigt, dass sie schon ab 1906 nicht mehr genutzt wurde und weiter zerfiel. In einer Grundstücksmauer sind alte Grabsteine der Kirche eingemauert worden.

Sehenswürdigkeiten

Weblinks

Wikipedia
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Koordinaten: 50° 48' 35" N 6° 17' 36" O

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