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Nostoc
Aus Kefk.
| Nostoc | ||||||||||||
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| Bild:CyanobacteriaColl1.jpg Teichpflaumen (Nostoc pruniforme) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Nostoc | ||||||||||||
| Vaucher ex Bornet et Flahault |
Nostoc ist eine Gattung von Süßwasser-Cyanobakterien, die kugelige Kolonien bildet. Diese bestehen aus langen Zellschnüren in einer gelatinösen Hülle.
Inhaltsverzeichnis |
Vorkommen
Es gibt Nostoc-Arten, die in Gewässern leben, zum Beispiel am Grunde von Teichen und Quellen (vergleiche: Teichpflaume). Sehr selten kommen sie auch in Salzwasser vor. Nostoc-Kolonien kommen aber auch außerhalb von Gewässern, unter anderem auf Wegen und Steinen vor. Auf trockenem Boden sind sie normalerweise kaum sichtbar. Nach einem Regenschauer schwellen sie dann zu einer gallertartigen Masse an.
Viele Nostoc-Arten leben in Symbiose mit Pflanzen oder Pilzen. So kommen sie zum Beispiel als Algenpartner in Flechten vor. Des Weiteren können sie innerhalb des Wasserfarns Azolla und in Hornmoosen leben. Nostoc muscorum lebt in Symbiose mit der tropischen Pflanze Gunnera macrophylla. Die Symbiosepartner profitieren dabei von der Fähigkeit der Cyanobakterien, atmosphärischen Stickstoff zu Ammonium zu reduzieren.
Stoffwechsel
Diese Cyanobakterien enthalten Photosynthese-Pigmente in ihrem Zytoplasma und betreiben Photosynthese.
Systematik
Nostoc gehört zur Familie der Nostocaceae der Ordnung Hormogonales (?). Einige Arten:
- N. azollae
- N. caeruleum
- N. carneum
- N. comminutum
- N. commune
- N. ellipsosporum
- N. flagelliforme
- N. linckia
- N. longstaffi
- N. microscopicum
- N. muscorum
- N. paludosum
- N. pruniforme - Teichpflaume
- N. punctiforme
- N. sphaericum
- N. spongiaeforme
- N. verrucosum
Weblinks
- Algaebase-Eintrag Nostoc Vaucher ex Bornet et Flahault 1886
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