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Normalgleichung

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Die Normalgleichung (oder auch Normalengleichung) einer Ebene hat die Form

( \vec r - \vec a ) \cdot \vec n = 0

oder

\vec r \cdot \vec n - \vec a \cdot \vec n = 0

wobei \vec n ein Normalenvektor der Ebene, \vec a der Ortsvektor eines beliebigen Punktes ist, der in der Ebene liegt und  \vec r= \begin{pmatrix}x_1\\x_2\\x_3\end{pmatrix} der Vektor der Unbekannten ist. Der Operator \cdot steht für das Skalarprodukt.

Jeder Punkt, dessen Ortsvektor  \vec r die Gleichung erfüllt, liegt in der Ebene.

Punkte, deren Ortsvektoren die Normalgleichung nicht erfüllen, liegen (bezogen auf die Richtung des Normalenvektors)

  • vor der Ebene, wenn ( \vec r - \vec a ) \cdot \vec n > 0
  • hinter der Ebene, wenn ( \vec r - \vec a ) \cdot \vec n < 0.

Erklärung

Bild:Ebene Normalform.PNG

Der Ortsvektor \vec r eines beliebigen Punktes P der Ebene lässt sich als Summe

\vec r = \vec r_s + \vec r_p

darstellen, wobei \vec r_s senkrecht zur Ebene (also parallel zu \vec n) und \vec r_p parallel zur Ebene (also senkrecht zu \vec n) verläuft.

Dann ist

\vec r \cdot \vec n = (\vec r_p + \vec r_s) \cdot \vec n = \vec r_p \cdot \vec n + \vec r_s \cdot \vec n = 0 + \vec r_s \cdot \vec n,

weil \vec r_p \cdot \vec n (als Skalarprodukt zueinander senkrechter Vektoren) stets 0 ist. Der Anteil \vec r_s ist aber für jeden in der Ebene liegenden Punkt der gleiche, also ist für jeden Punkt der Ebene \vec a \cdot \vec n = \vec r_s \cdot \vec n konstant. Damit folgt die Normalform

\vec r \cdot \vec n = \vec a \cdot \vec n

oder

\vec r \cdot \vec n - \vec a \cdot \vec n = 0.

Siehe auch: Hessesche Normalform, Geradengleichung

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