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Nordwestdeutschland
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Nordwestdeutschland umfasst einen großen Teil von Norddeutschland und den Übergangsbereich nach Westdeutschland.
Gebietsdefinition
Meistens werden unter dem Begriff Nordwestdeutschland die Bundesländer Niedersachsen, Bremen und Teile Nordrhein-Westfalens - nämlich Anteile des Münsterlandes und Ostwestfalen-Lippes im nördlichen Westfalen - zusammengefasst. Spricht man in Abgrenzung zu Nordostdeutschland von dem Teil Norddeutschlands, der nach der deutschen Teilung zu Westdeutschland gehörte, kann man noch in einem erweiterten Sinne Hamburg und Schleswig-Holstein zu Nordwestdeutschland zählen, was sonst aber eher unüblich ist.
Geschichte
Nordwestdeutschland gilt als die ursprüngliche Heimat der germanischen Volksstämme der Sachsen und Friesen und damit der niedersächsischen und friesischen Sprache. Lange folgt der Begriff etwa der Lecoqschen Karte von Nordwestdeutschland aus der Napoleonischen Zeit (Wende 18./19. Jahrhundert).
Siehe auch
- Deutschland, Norddeutschland, Nordostdeutschland
- Geschichte: Ostfalen, Oldenburg (Land), Königreich Hannover, Oldenburger Münsterland, Herzogtum Bremen, Provinz Westfalen, Herzogtum Verden, Grafschaft Hoya, Schaumburg-Lippe, Lippe, Grafschaft Schaumburg
- Landschaften: Lüneburger Heide, Wümmeniederung, Dithmarschen, Nordfriesland, Ostfriesland, Saterland, Niederrhein, Osnabrücker Land, Emsland, Weser-Ems, Mittelweserregion, Ostwestfalen-Lippe, Münsterland, Ruhrgebiet, Sauerland
- Geologie: Norddeutsche Tiefebene
- Sonstiges: Benrather Linie, Nordwestdeutscher Rundfunk
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