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Nordrach
Aus Kefk.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Wappen Nordrach.png |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Ortenaukreis | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 48° 24′ N, 8° 5′ O48° 24′ N, 8° 5′ O | |
| Höhe: | 297 m ü. NN | |
| Fläche: | 37,75 km² | |
| Einwohner: | 2043 (30. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 54 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 77787 | |
| Vorwahl: | 07838 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OG | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 17 085 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Im Dorf 26 77787 Nordrach | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Herbert Vollmer | |
Nordrach ist eine Gemeinde im westlichen Schwarzwald in Baden-Württemberg und gehört zum Ortenaukreis.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Geografische Lage
Die Gemeinde Nordrach zieht sich über nahezu 10 km Länge im engen Tal des gleichnamigen Flüsschens entlang. In diesem Tal verläuft auch die Straße von Zell am Harmersbach (6 km) nach Bad Peterstal-Griesbach (12 km). Die Entfernung zur Kreisstadt Offenburg beträgt 25 km. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Höhenlage von 255 bis 878 Meter.
Nachbargemeinden
Die Gemeinde grenzt im Norden an die Städte Oberkirch und Oppenau, im Osten an Oberharmersbach, im Süden an die Stadt Zell am Harmersbach und im Westen an die Stadt Gengenbach.
Flächennutzung
79 % der Gemarkungsfläche ist bewaldet und 17 % werden landwirtschaftlich genutzt, der Rest ist Siedlungs- und Verkehrsfläche.
Politik
Die Gemeinde gehört der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Zell am Harmersbach an.
Gemeinderat
Dem Gemeinderat gehören nach der Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 neben dem Bürgermeister als Vorsitzenden zehn Mitglieder an, fünf von der CDU, drei von der Freien Wählervereinigung Nordrach und zwei von den Unabhängigen Wählern Nordrach.
Partnerschaften
Nordrach pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu
- Niedernai im Elsass in Frankreich seit 2000.
Wirtschaft
Traditionell lebten die Nordracher von der Land- und Forstwirtschaft. Infolge der steilen Hanglagen und der damit verbundenen Erosionsgefahr war die Bewirtschaftung der Felder jedoch schwierig und kaum mechanisierbar. Das führte nach dem Zweiten Weltkrieg schnell zu einem drastischen Rückgang der Landwirtschaft. 2003 gab es noch 15 Haupterwerbsbetriebe und etwa 60 Nebenerwerbslandwirte.
Im Jahr 2004 gab es in Nordrach etwa 800 Arbeitsplätze, 57 % davon im produzierenden Gewerbe. Die Pendlerbilanz ist positiv, 390 Nordracher verdienen ihren Lebensunterhalt außerhalb der Gemeinde und 480 Arbeitskräfte kommen aus anderen Gemeinden nach Nordrach.
Kurbetrieb
Die Eignung des Nordrachtals für Kurzwecke wurde schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts erkannt. Die windgeschützte und nebelfreie Lage begünstigte die Errichtung von mehreren Lungenheilstätten, die jedoch alle nicht mehr bestehen. Heute gibt es in Nordrach noch zwei Rehabilitationskliniken.
Holzverarbeitung
Die Holzverarbeitung hat ebenfalls eine lange Tradition im Nordrachtal. Es finden sich in Nordrach vier Sägewerke sowie eine Reihe von weiterverarbeitenden Betrieben.
Maschinenbau
Aus eher handwerklichen Betrieben entwickelten sich im Laufe der Zeit:
- Maschinenfabrik Erwin Junker, Hersteller von Präzisionsschleifmaschinen, Lieferant der Automobilindustrie weltweit;
- LADOG Fahrzeugtechnik, Spezialfahrzeuge und Geräteträger hauptsächlich für den kommunalen Bedarf (Straßenreinigung, Winterdienst, Schnee- und Eisbeseitigung, Mähen, Entsorgung);
- LTA Lufttechnik, Industrielle Absaug- und Luftreinigungsanlagen.
Verkehr
Die Gemeinde ist mit einer Buslinie mit Biberach verbunden und gehört dem Tarifverbund Ortenau (TGO) an.
Zur Geschichte im 2. Weltkrieg
Siehe auch: Lebensborn-Heim Schwarzwald in N.
Weblinks
- Nordrach: Ortsgeschichte und Bilder
- Partnergemeinde Niedernai (französisch)
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