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Nordhausen–Erfurter Eisenbahn

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Nordhausen-Erfurter-Bahn
Bild:BSicon BHF.svg 0,00 Nordhausen
Bild:BSicon HST.svg 4,80 Werther
Bild:BSicon BHF.svg 8,30 Wolkramshausen
Bild:BSicon ABZrf.svg 8,30 nach Eichenberg-Kassel
Bild:BSicon BHF.svg 11,75 Kleinfurra
Bild:BSicon BHF.svg 15,20 Großfurra
Bild:BSicon WBRÜCKE.svg Wipper
Bild:BSicon HST.svg 17,30 Glückauf
Bild:BSicon BHF.svg 20,33 Sondershausen
Bild:BSicon ABZlf.svg 20,33 nach Bad Frankenhausen
Bild:BSicon BHF.svg 27,56 Hohenebra
Bild:BSicon ABZrf.svg 27,56 nach Ebeleben
Bild:BSicon HST.svg 30,05 Hohenebra Ort
Bild:BSicon BHF.svg 33,18 Niederspier
Bild:BSicon BHF.svg 39,06 Wasserthaleben
Bild:BSicon eABZlg.svg 44,12 von Ebeleben
Bild:BSicon BHF.svg 44,12 Greußen
Bild:BSicon HST.svg 48,89 Gangloffsömmern
Bild:BSicon ABZrg.svg 53,18 von Großheringen
Bild:BSicon eABZlg.svg 53,18 von Ballstedt
Bild:BSicon BHF.svg 53,18 Straußfurt
Bild:BSicon BHF.svg 60,50 Ringleben-Gebesee
Bild:BSicon BHF.svg 64,52 Walschleben
Bild:BSicon ABZlg.svg 68,52 von Bad Langensalza
Bild:BSicon BHF.svg 68,52 Kühnhausen
Bild:BSicon BHF.svg 70,62 Gispersleben
Bild:BSicon BHF.svg 76,16 Erfurt Nord
Bild:BSicon BHF.svg 78,28 Erfurt Hauptbahnhof

Der Bau der Nordhausen-Erfurter Eisenbahn (NEE) wurde zwischen Preußen und dem Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen in einem Vertrag vom 21. Dezember 1866 geregelt. Die noch 1866 mit Hilfe von Beteiligungen und Garantien der Regierung von Schwarzburg-Sondershausen sowie der anliegenden Kreise und Städte gegründete Gesellschaft erhielt von Preußen am 24. April 1867 und von Schwarzburg-Sondershausen am 17. Juni 1867 die Baukonzessionen. Ziel des Bahnbaus war es, eine Verbindung der beiden damals preußischen Städte Nordhausen und Erfurt in der Provinz Sachsen zu schaffen und zugleich der „Unterherrschaft“, also dem Nordteil des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen, den ersten Eisenbahnanschluß zu bringen.

Die Strecke, die insgesamt fast 80 km lang ist, wurde von einem Consortium der Firmen Plessner, Schultze & Steinfeld aus Berlin erbaut und am 17. August 1869 eröffnet. Sie benutzte von Nordhausen bis Wolkramshausen auf 8 km die Trasse der Halle-Kasseler Eisenbahn Richtung Eichenberg-Kassel, allerdings auf einem dafür gebauten zweiten Gleis, erreichte die Residenzstadt Sondershausen und durchquerte weiter in südlicher Richtung den Höhenzug der Hainleite und führte über Greußen und Straußfurt in die heutige Landeshauptstadt Erfurt, wo sie im Bahnhof der Thüringischen Eisenbahn endete. Auf der Strecke zweigten später noch eine Reihe Stich- und Verbindungsbahnen ab. In Sondershausen ab 1898 die 20 km lange Strecke nach Bad Frankenhausen. Ab Hohenebra (1883) und Greußen (1901) führten die Bachsteinbahnen nach Ebeleben und Keula. Von Straußfurt führte noch eine Verbindungen nach Ballstädt und von Kühnhausen nach Langensalza.

Im Zuge der Verstaatlichung der Privatbahnen in Preußen und nachdem die Ertragslage angesichts wachsender Konkurrenz anderer Bahnen nicht mehr den Erwartungen entsprach, ging die Gesellschaft auf ein Kaufangebot des Preußischen Staates ein und übertrug ihm das Eigentum an der Bahn zum 1. Januar 1887. Die Gesellschaft löste sich auf; der Bahnbetrieb wurde der Eisenbahndirektion in Frankfurt am Main unterstellt, schon bald jedoch der Direktion Erfurt.

Personenverkehr

  • 1880: täglich 3 Zugpaare, Fahrzeit 2:18.
  • 1913: täglich 6 Zugpaare, davon 2 beschleunigte Zugpaare, Fahrzeit 1:27.
  • 1936: täglich 9 Zugpaare, davon 2 beschleunigte Zugpaare, Fahrzeit 1:40.
  • 2006: KBS 601, stündlicher Verkehr, jeder 2. Zug ein Regionalexpress, Fahrzeit 1:19.

Literatur

  • Deutsche Reichsbahn, Die Deutschen Eisenbahnen in ihrer Entwicklung 1835-1935, Berlin 1935
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