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Norddorf
Aus Kefk.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Führt kein Wappen.svg |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Nordfriesland | |
| Amt: | Föhr-Amrum | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 54° 41′ N, 8° 20′ O54° 41′ N, 8° 20′ O | |
| Höhe: | 0 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,9 km² | |
| Einwohner: | 633 (30. Dez. 2003) | |
| Bevölkerungsdichte: | 107 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 25946 | |
| Vorwahl: | 04682 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NF | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 54 089 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Hafenstr. 23 25938 Wyk auf Föhr | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Peter Koßmann | |
| Lage der Gemeinde Norddorf im Kreis Nordfriesland | ||
| Bild:Norddorf in NF.PNG | ||
Norddorf (friesisch: Noorsaarep, dänisch: Nordtorp) ist neben Nebel und Wittdün eine der drei Gemeinden auf der Nordseeinsel Amrum.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Norddorf ist zusammen mit Süddorf das älteste der Amrumer Dörfer. 1890 gründete Friedrich von Bodelschwingh in Norddorf und nördlich von Norddorf Seehospize. Aus diesem Anlass hat sich der Ort zu einem Seebad entwickelt. 1925 brannten große Teile des Dorfes ab, so dass überwiegend neuere Häuser ohne Reetdach das Dorfbild prägen. Die Seehospize existieren heute nicht mehr oder werden für andere Zwecke verwendet.
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es nordwestlich von Norddorf am Kniepsand den Kniephafen. Dieser konnte auch von größeren Schiffen angelaufen werden und diente vor allem dem Schiffsverkehr nach Hörnum (Sylt). Der Hafen war mit dem Netz der Amrumer Inselbahn verbunden. 1938 wurde letztmalig die Anlegebrücke wegen der fortschreitenden Versandung nach Norden verlegt. Mit der Anlagerung des Kniepsands an den Dünengürtel der Insel musste auch dieser Hafen aufgegeben werden.
Die Gemeinde Norddorf bildete zusammen mit den Gemeinden Nebel und Wittdün bis zum 31. Dezember 2006 das Amt Amrum.
Sehenswürdigkeiten
Touristisch interessante Anlaufpunkte des Ortes sind die südlich gelegene Vogelkoje mit ihren historischen Fanganlagen, ein naturkundliches Zentrum mit dem Schwerpunkt Umweltschutz, das vom Öömrang Ferian betrieben wird, sowie der Sandstrand auf dem westlich gelegenen Kniepsand.
Von Norddorf aus lässt sich die Amrumer Odde (nördliche Spitze der Insel) erreichen. Dort befindet sich ein großes Vogelschutzgebiet. Watvögel und andere Tiere des Wattenmeeres lassen sich hier gut beobachten. Führungen durch den Verein Jordsand finden regelmäßig statt.
Nördlich, westlich und südwestlich von Norddorf liegt ein Dünengürtel. Die höchste Amrumer Düne, genannt a Siatler, ist mit 32 m Höhe hier zu finden. Auf dieser Düne befindet sich eine Aussichtsplattform. Weiter südwestlich findet man in der Nähe des Übergangs zum Kniepsand den Leuchtturm Norddorf mit Jugendstilelementen. Das Leuchtfeuer wurde 1906 errichtet und dient als Leit- und Quermarkenfeuer für das Fahrwasser „Vortrapptief“. Es hat eine Tragweite von 16,1 sm (weiß), 12,9 sm (rot) und 11,8 sm (grün). Der Leuchtturm wird auf Amrum als Quermarkenfeuer bezeichnet.
Wirtschaft
Mit 422.319 Übernachtungen von 43.316 Gästen im Jahr 2005 gehört die Gemeinde zu den zehn wichtigsten Fremdenverkehrsorten in Schleswig-Holstein. Die Gemeinde verfügt über 2.162 Gästebetten.
Politik
Von den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft NBB seit der Kommunalwahl 2003 sechs Sitze, die SPD einen und die CDU hat zwei Sitze.
Siehe auch
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