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Nord-Süd-Bahn (Garzweiler)

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Nord-Süd-Bahn ist die Bezeichnung der Braunkohleabfuhrbahn vom Tagebau Garzweiler zum Grabenbunker Goldenbergwerk (Go-Werk). Die normalspurige Nord-Süd-Bahn wird seit den 1950er Jahren elektrisch mit Einphasenwechselstrom von 50 Hz und einer Spannung von 6 kV betrieben und dient der Zuführung der geförderten Braunkohle in die jeweiligen Kraftwerke zur Stromerzeugung im Grundlastbereich. Ebenso wird Abraum und Sand abtransportiert. Eigentümer und Betreiber der Strecke ist die RWE Power AG, die 2003 aus der Rheinbraun hervorging.

Gelegentlich werden auch Sonderfahrten mit historischen Dieseltriebwagen durchgeführt. Des Weiteren werden die Fahrzeuge der HGK vom ehemaligen Streckenteil der KBE zum ehemaligen Streckenteil der KFBE auf der Nord-Süd-Bahn ausgetauscht. Überführungsfahrten sind (für die HGK) nicht kostenfrei. Sonderfahrten mit Dampflokomotiven sind nur für ölgefeuerte Dampflokomotiven (aufgrund Funkenflug-Gefahr) erlaubt.

Im Bereich des Kraftwerks Niederaußem zwischen den Bergheimer Stadtteilen Niederaußem und Auenheim trifft die Nord-Süd-Bahn in einem Gleisdreieck zu Füßen der Glessener Höhe auf die Hambachbahn, die zum Tagebau Hambach führt.

Im Bereich Niederaußem besteht über den Übergabebahnhof Niederaußem an der ehemaligen Eisenbahnstrecke Rommerskirchen - Bergheim ein Anschluss ans Netz der Deutschen Bahn. Am Endpunkt der Nord-Süd-Bahn am Tagebau Garzweiler besteht über den Grevenbroicher Bahnhof Gustorf ebenfalls ein Anschluss an die Erftbahn der Deutschen Bahn.

Streckenlänge: ca. 31 Kilometer.</br> Stellwerk Go-West 0,00 km - Stellwerk (Stw.) Fri 31,00 km

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