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Norbert Miller

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Norbert Miller (* 15. Mai 1937 in Berlin) ist ein Literatur- und Kunstwissenschaftler. Er war ab 1973 Professor für Literaturwissenschaft an der Technischen Universität Berlin und wurde 2006 emeritiert.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Miller ist in Berlin, Wien und München aufgewachsen, und hat in Frankfurt am Main und Berlin Literatur- und Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und eine Zeit lang Jura studiert. Um 1958 kam er in Frankfurt mit Walter Höllerer in Kontakt, der sein Lehrer und Freund wurde. In den Jahren von 1962 bis 1965 war Miller Höllerers Assistent an der Universität Frankfurt; später schloß er sich Hans Mayer in Berlin als dessen Assistent an.

Ab 1973 hatte Miller ein Ordinariat für Vergleichende Literaturwissenschaft an der TU Berlin inne. Er war bis 2004 geschäftsführender Direktor des dortigen Instituts und schied 2006 aus dem Universitätsdienst aus.

Daneben fungierte Miller - bis heute - als Herausgeber der Zeitschrift Die Sprache im technischen Zeitalter und führte als graue Eminenz das Berliner Literarische Colloquium.

Miller hat zwei Töchter und lebt mit seiner Frau Gaby in Berlin.

Wirken

Miller ist ein hervorragender Experte der europäischen Romantik und der Kunst des achzehnten Jahrhunderts, nicht nur auf dem Gebiet der Literatur. Seine Unbeirrbarkeit gegenüber methodischen Moden und politischen Strömungen in der Literaturwissenschaft ist legendär; seine feingliedrige Prosa tastet auf eine selber traumtänzerisch elegante Art nach dem wie er sagt "Mondhof des Denkens" in Literatur und Kunst.

Mitgliedschaften

Werke (Auswahl)

Wikipedia
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