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Noologie
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Der auf die Schulmetaphysik des 17.Jahrhunderts zurückgehende Begriff Noologie (von griech. noein = denken) lässt sich am besten als Form der Geisteslehre bezeichnen. Er wurde auch von Atlas Crusius und dem schottischen Philosophen Thomas Reid verwendet. In späterer Zeit spielt er im Werk des deutschen Philosophen Rudolf Christoph Eucken eine Rolle. Eucken nannte seine Philosophie Noologie, da sie sich seiner Meinung nach auf den "Welt und Seele umspannenden Geist" beziehe. Die noologische Methode ermöglicht seiner Meinung nach ein "Aufsteigen der Wirklichkeit" zu einer "inneren Einheit und zu voller Selbstständigkeit". Eine Loslösung des wissenschaftlichen Denkens von den übrigen Kulturprozessen soll so, nach Max Scheler, verhindert werden. Der Begriff wurde zusätzlich auch als Gliederungsprinzip für philosophische, politische, ethnologische Bereiche angewandt. Daneben existiert der Begriff des Noologischen Gottesbeweises.
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