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Nofollow
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Nofollow ist die umgangssprachliche Bezeichnung für das rel="nofollow"-Attribut, welches Hyperlinks im Internet beigefügt werden kann und das dafür sorgt, dass einige Suchmaschinen diese Hyperlinks nicht zur Berechnung der Beliebtheit der verlinkten Webseiten, gemessen mittels des PageRanks, heranziehen.
Inhaltsverzeichnis |
Syntax
Ein normaler Hyperlink, z. B. auf die Seite http://de.wikipedia.org/, wird im HTML-Quelltext mit folgendem Quellcode angegeben:
<a href="http://de.wikipedia.org/">deutsche Wikipedia</a>
Wenn ein "Nofollow" eingesetzt werden soll, wird der Hyperlink folgendermaßen ergänzt:
<a href="http://de.wikipedia.org/" rel="nofollow">deutsche Wikipedia</a>
Ursprung und Funktion
Das rel="nofollow"-Attribut wurde 2005 von Google eingeführt und nahezu zeitgleich von allen großen Suchmaschinen (Yahoo!, MSN) übernommen. Es soll dazu dienen, Spam z. B. in Internetforen und Weblogs zu vermeiden. Viele Spammer versuchen, durch häufige Platzierung von Links auf die von ihnen beworbenen Webseiten ihren PageRank-Wert nach vorne zu bringen und dadurch die Position ihrer Website innerhalb der Suchergebnisse bei Suchmaschinen zu verbessern (Suchmaschinen-Spamming). Da derartige Links unerwünscht sind, wird an vielen Orten, an denen Besucher Links hinzufügen können, zu allen Links automatisch das rel="nofollow"-Attribut hinzugefügt. Die so markierten Links sind aus Sicht der Suchmaschinen praktisch nicht existent.
Das Nofollow-Attribut stellt eine Ergänzung zum Meta-Tag „robots“ dar, das ebenfalls einen Wert „nofollow“ kennt. Dieser wirkt sich auf alle Links einer Webseite aus. Das Attribut rel="nofollow" ermöglicht zusätzlich dazu das individuelle Ausklammern einzelner Links.
Kritik
Kritiker der Nofollow-Links bemängeln, dass durch die Nofollows das Bewertungsergebnis der Suchmaschinen verändert wird. Sie sehen dies als Verzerrung an, die zum Verlust von Aussagekraft führe. Die Argumentation, es sei nicht Aufgabe einzelner Webpräsenzen, die Qualität von Suchmaschinen-Bewertungssystemen zu fördern oder sicherzustellen, wird sowohl von Kritikern als auch Befürwortern vorgebracht. Kritiker vertreten die Ansicht, der Website-Betreiber sei nicht dafür zuständig, den Suchmaschinen die Mühe der Unterscheidung zwischen potentiellen Spam- und erwünschten Links abzunehmen. Befürworter nutzen das selbe Argument und erklären, dass sie es nicht als ihre Aufgabe ansehen, den Suchmaschinen als Quelle zur Berechnung der Platzierung fremder Webseiten zu dienen.
Rechtliche Situation
In rechtlicher Hinsicht können Betreiber von Webseiten über den Einsatz von Nofollow nach freiem Ermessen entscheiden. Eine rechtliche Verpflichtung, dabei auf möglicherweise betroffene fremde Interessen Rücksicht zu nehmen, besteht nicht.
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