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No-CD-Crack

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Ein No-CD-Crack oder No-DVD-Crack ist ein unauthorisierter Softwarecrack, welcher die Kopierschutzprüfung für optische Speichermedien abschaltet. Diese Cracks sind fast immer auf die spezielle Programmversion und Sprache zugeschnitten und funktionieren nicht mit anderen Versionen oder anderssprachigen Ausgaben der Software.

Wie das Präfix No-CD schon sagt wird dabei meistens nicht nur die Kopierschutzabfrage ausgeschaltet, sondern jeder Zugriff auf die CD unterbunden. Bei manchen Programmen kommt es dadurch auch zu Einschränkungen, weil optionale Daten nicht eingebunden werden, bei Spielen z.B. kann die Sprachausgabe fehlen oder die Hintergrundmusik. Es können auch Grafikfehler oder Instandhaltungsprobleme auftauchen.


Für legale Besitzer der gecrackten Software steckt oft einer der folgenden Gründe hinter der Benutzung dieser Cracks:

  • Lebensdauer der optischen Laufwerke

Kopierschutzprüfungen verursachen oft laute und ungewohnte Arbeitsgeräusche der optischen Laufwerks. Folglich wird argumentiert, dass diese dem Laufwerk schaden und der Crack die Lebensdauer der optischen Laufwerke erhöht.

  • Zeitersparnis

Das Wechseln von CDs oder DVDs zum Starten anderer Programme wird unnötig. Der Besitzer spart Zeit. Außerdem werden die ladezeiten durch NO-CD-Cracks wegen der langen Zugriffszeit von optischen Laufwerken teilweise erheblich verkürzt.

  • Inkompatibilitäten

Der Kopierschutz verträgt sich nicht mit der Hardware oder anderer Software des Besitzers. Einen Crack runterzuladen und zu installieren dauert wenige Minuten. Den Hersteller des Programms oder Kopierschutzes zu erreichen kann Tage dauern und der Kontakt sogar kostenpflichtig sein. Wegen der Vielfalt an Software- und Hardwarekonfiguration können diese auch oft nicht weiterhelfen.

Die Cracks werden aber auch genutzt um illegale Kopien der Software zu verbreiten, so wird die CD einfach ohne Kopierschutz kopiert oder eine Datensicherung des installierten Spiels wird weiterverteilt. Häufiger sind inzwischen aber Systeme im Einsatz, die mit speziellen Kopien der CD oder DVD arbeiten und ein optisches Laufwerk simulieren, dadurch wird ein normaler Datenträger mit funktionierendem Kopierschutz vorgetäuscht und speziell auf die Software zugeschnittene Cracks sind unnötig.


Ob legale Besitzer einer Software einen passenden Cracks benutzen dürfen ist umstritten, da es hier Widersprüche in der Rechtsprechung zu Copyright und Eigentumsrechten gibt.

Es gibt auch immer wieder Fälle, in denen sich gerade hinter neuen Cracks in Wirklichkeit nur Schadsoftware verbirgt.

Wikipedia
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