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Nmap

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Nmap
Bild:Nmap.png
Beispielhafte Ausgabe von Nmap
Basisdaten
Entwickler: Fyodor (Hacker, ursprünglicher Autor) und das "Nmap-Developer-Team"
Aktuelle Version: 4.20
(8. Dezember 2006)
Betriebssystem: Linux, Unix, Windows
Kategorie: Portscanner
Lizenz: GPL
Deutschsprachig: nein
Website: www.insecure.org/nmap/

Nmap ist ein Werkzeug zum Scannen und Auswerten von Hosts und fällt somit in die Kategorie der Portscanner. Der Name steht für Network Mapper.

Nmap wurde von einem unter dem Nickname Fyodor bekannten Hacker ursprünglich für das Betriebssystem Linux entwickelt. Das textbasierte Programm unterliegt der General Public License und ist somit Freie Software, kann aber auch kostenpflichtig unter einer alternativen Lizenzen erworben werden (um es z. B. innerhalb von nicht-GPL Software zu benutzen). Neben der textbasierten Variante gibt es noch die grafische Benutzeroberfläche NmapFE zur komfortablen Einstellung von Nmap. Die Portierung für Windows-Betriebssysteme bietet den vollen Funktionsumfang. Nmap-Versionen vor der Version 4.0 sind jedoch unter Windows XP mit SP2 nur noch begrenzt verwendbar.

Nmap wird in erster Linie für Portscanning (d.h. Untersuchen der Ports eines Hosts) eingesetzt. Das Werkzeug wurde ständig erweitert und konnte sich vor allem durch die aktiven Techniken für OS-Fingerprinting (das Erkennen des eingesetzten Betriebssystems auf dem Zielhost) einen Namen machen. Auch das Mapping von Umgebungen (Erkennen aktiver Hosts) ist möglich.

Nmap ist sowohl bei Angreifern als auch bei Administratoren sehr beliebt, da es sehr effizient und zuverlässig arbeitet. Es ist ein wichtiger Bestandteil bei der Netzwerkdiagnose und Auswertung von netzwerkfähigen Systemen. Unter anderem wird es auch vom Vulnerability Scanner Nessus zur Erfassung offener Ports eingesetzt.

Trivia

Sogar in einigen Filmen kommt nmap vor: In Matrix Reloaded hackt sich der Charakter Trinity mithilfe des 2001 entdeckten SSH1-CRC32-Exploit in ein Kraftwerk ein, nachdem sie den Rechner mit nmap gescannt hat. In dem Film Battle Royale wird Quellcode von Nmap gezeigt.

Weblinks

Wikipedia
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