Nitra

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Nitra
Bild:Nitra-zobor-hegy.jpg
Wappen Karte
Bild:Sin escudo.svg
Basisdaten
Landschaftsverband (Kraj): Nitriansky kraj
Bezirk (Okres):

Nitra

Region: Nitriansko
Fläche: 100,48 km²
Einwohner: 86.742 (31.12.2004)
Bevölkerungsdichte: 863,28 Einwohner je km²
Höhe: 190 Meter
Postleitzahl: 949 01
Telefonvorwahl: 0 37
Geografische Lage: Koordinaten: 48° 19′ N, 18° 5′ O48° 19′ N, 18° 5′ O
Kfz-Kennzeichen: NR</code>, NI
Gemeindekennziffer: 500011
Struktur
Gemeindeart: Stadt
Gliederung Stadtgebiet: 13 Stadtteile
Verwaltung (Stand: Februar 2007)
Bürgermeister: Jozef Dvonč
Adresse: Mestský úrad Nitra
Štefániková 60
95006 Nitra
Offizielle Webpräsenz: www.nitra.sk
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Nitra, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Nitra (deutsch Neutra, ungarisch Nyitr(i)a) ist neben Bratislava die wohl älteste Stadt der Slowakei. Diese am gleichnamigen Fluss, am Fuß des Bergs Zobor (im Tribetzgebirge) im Westen der Slowakei gelegene viertgrößte Stadt des Landes hat 90.000 Einwohner (1991) und ist Hauptstadt und das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landschaftsverbandes "Nitriansky kraj" sowie des gleichnamigen Bezirkes. Nitra ist wirtschaftlich vor allem für die Herstellung von Kreditkarten slowakischer wie auch europäischer Kreditinstitute, unter anderem der Deutschen Bank, bedeutend.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Stadt wurde 826 zum ersten Mal erwähnt und war seit dem Ende des 8. Jahrhunderts Sitz des Neutraer Fürstentums, das 833 (zur Zeit des Fürsten Pribina) Bestandteil von Groß-Mähren wurde. Hier gab es die erste bekannte christliche Kirche der Slowakei (828) und Nitra war der erste Bischofssitz der Slowakei (880). Seit etwa 925 unter ungarischer Oberherrschaft (siehe Neutraer Fürstentum).

Die Stadt beherbergte auch ungarische und deutsche Minderheiten, sowie eine große deutschsprachige Judengemeinde. 1891, bereits unter starkem staatlichen madjarischen Einfluss, zählte man unter 13.538 Einwohnern: 5205 Slowakisch-, 5002 Ungarisch- und 3234 Deutschsprachige, bzw. nach Konfession 9538 römisch-katholische, 166 evangelisch-lutherische und 67 evangelisch-reformierte Christen sowie 3757 Einwohner jüdischen Glaubens. 2001 gab es laut einer offiziellen Volkszählung 87.285 Einwohner, von denen 95,4% Slowaken, 1,7% Ungarn und 0,05 Deutsche waren.

Sehenswürdigkeiten

Die Neutraer Burg (Nitriansky hrad) mit ihren ineinander verschachtelten Kirchen, dem Bischofssitz und den umgebenden Festungswerken, zählt zu den interessantesten Gebäudekomplexen der Slowakei.

Bild:Nitra Castle.JPG
Blick auf die Burg Nitra
Bild:Nitra - Castle.jpg
Luftaufnahme: Burg Nitra

Name

Die ersten Quellenbelege stammen bereits von 826 (Nitraua) und 880 (Nitra). Der deutsche sowie ungarische Name sind vom slawischen/slowakischen Namen abgeleitet. Über den Ursprung des sehr alten Stadt- und Flussnamens gibt es mehrere Theorien. Die wohl häufigste besagt, dass der Flussname zuerst da war, und zwar in der Form *Nitrahwa (slow. Nitrava), die sich aus dem indoeuropäischen *neid- (fließen) und dem germanischen *ahwa (Wasser, Fluss, analog beim Fluss Morava) entwickelte. Nach einer anderen häufigen Ansicht war der Siedlungsname zuerst da und dieser stammt vom slawischen *neit- (zünden / hauen, hacken) ab. Im zweiten Fall würde der Name Nitra so viel wie "ausgehauter Ort" oder "Ort, an dem Feuer angezündet werden" bedeuten.

Stadtteile

Die Stadt ist in 13 Stadtteile aufgeteilt:

Söhne und Töchter der Stadt

siehe auch

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Nitra – Bilder, Videos und/oder Audiodateien

Weblinks


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