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Nissan 300ZX
Aus Kefk.
| Nissan 300 ZX (Z31) | |
|---|---|
| Hersteller: | Nissan Motor Co. |
| Produktionszeitraum: | 1983–2000 |
| Klasse: | Sportwagen |
| Karosserieversionen: | Coupé, 2 oder 2+2 Sitze |
| Vorgängermodell: | Nissan 280ZX |
| Nachfolgemodell: | Nissan 350Z |
| Ähnliche Modelle: | Toyota Supra |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Nissan_300ZX, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Nissan 300ZX bzw. Nissan ZX TT bezeichnet eine Sportwagen-Modellreihe mit Frontmotor und Heckantrieb der Marke Nissan, die von 1983 bis 1995 (europäischer Markt) bzw. 1996 (USA) und 2000 (Japan) als Nachfolger des erfolgreichen 280ZX gebaut wurde und sich so in die Nachfolge der Datsun/Nissan-Z-Cars einreihte.
Inhaltsverzeichnis |
Datsun/Nissan 300ZX (Z31) 1983-1989
| Z31 | |
|---|---|
| Bild:87-89 Nissan 300ZX.jpg | |
| Produktionszeitraum: | 1983–1989 |
| Karosserieversionen: | Coupé, 2 oder 2+2 Sitze |
| Motoren: | 3,0 l-V6, 162-167 PS 3,0 l-Turbo-V6, 203-208 PS 2,0 l-V6, 172 PS (Japan) 2,0 l-Turbo-R6, 218 PS (Japan) |
| Länge: | 4412–4605 mm |
| Breite: | 1725 mm |
| Höhe: | 1310 mm |
| Leergewicht: | 1210-1433 kg |
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Der Z der dritten Generation kam Ende 1983 auf den Markt und trug zunächst die Bezeichnung Datsun 300ZX; ab 1985 verwendete das Werk aber weltweit die Markenbezeichnung Nissan für alle Fahrzeuge. Die im Vergleich zum Vorgänger windschlüpfigere Karosserie war ein Entwurf von Kazumasi Takagi und seinem Team.
Anstelle des vormaligen Reihensechszylinders kamen im 300ZX erstmals V6-Triebwerke zum Einsatz. Den neuen Dreiliter mit obenliegender Nockenwelle gab es in Saugversion (Typ VG30E) oder mit Turbolader (Typ VG30ET) mit 162 bzw. 203 PS. 1987 wurden die Motoren überarbeitet und leisteten 167 bzw. 208 PS.
In Japan, wo der Wagen Nissan Fairlady genannt wurde, gab es darüber hinaus die Modelle Z, ZG, ZR und ZR II spec mit Zweiliter-Sechszylindermotoren. Zum Einsatz kamen zunächst ein V6-Turbo mit 172 PS, später ein Reihensechszylinder-Turbomotor mit 218 PS. Damit bot Nissan auch in der steuerbegünstigten Klasse unter zwei Liter Hubraum leistungsstarke Sportwagen an.
Das Fahrwerk ähnelte demjenigen des 280ZX und besaß eine vordere Federbeinachse und hintere Längslenker. Alle Turbo-Modelle erhielten dreifach verstellbare, elektronisch geregelte Stoßdämpfer.
Angeboten wurden eine 2+2-sitzige Variante auf längerem Radstand und der kürzere reine Zweisitzer (dieser nicht in Deutschland).
1986 erhielt der 300ZX ein Facelift, bei dem die Hutze auf der Motorhaube entfiel und seitliche Schwellerschürzen hinzukamen. Der Gummiheckspoiler wich einem Exemplar aus glasfaserverstärktem Kunststoff mit integrierter dritter Bremsleuchte. 1987 wurde die Karosserie erneut überarbeitet; die Stoßfänger waren aerodynamisch günstiger ausgeführt, in den Frontspoiler wurden Nebelscheinwerfer integriert und das am Heck sitzende Reflektorband mit "300ZX"-Schriftzug machte breiteren Rückleuchten Platz, die über die gesamte Wagenbreite liefen; die dritte Bremsleuchte wanderte an den oberen Rand der Heckklappe.
Der 300ZX war von den Stückzahlen her der bislang erfolgreichste Z; allein 1985 wurden über 70.000 Stück verkauft.
1989 wurde der Z31 durch den 300 ZX der Serie Z32 abgelöst.
Nissan 300ZX (Z32) 1989-2000
| Z32 | |
|---|---|
| Bild:Nissan300ZX 1.jpg | |
| Produktionszeitraum: | 1989–2000 |
| Karosserieversionen: | Coupé, 2 oder 2+2 Sitze Cabriolet, 2 Sitze |
| Motoren: | 3,0 l Ottomotoren, 165–225 kW |
| Länge: | 4305–4521 mm |
| Breite: | 1791 mm |
| Höhe: | 1229 mm |
| Leergewicht: | 1450-1583 kg |
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Der ab 1990 in Deutschland erhältliche 300ZX TT hatte einen 3 Liter großen Twinturbo V6-Motor mit 208 kW (283 PS; mit Automatik 268 PS), die abgeregelte 250 km/h ermöglichten; die Saugmotor-Variante des gleichen Triebwerkes hatte 225 PS (nicht in Europa). Der Wagen wurde in drei Ausführungen angeboten: als 2+2-sitziges Coupé, als zweisitziges Cabrio (nur Saugmotor) und als ebenfalls zweisitziges Coupé. Die beiden Coupéversionen sind mit einem zweiteiligen T bar- Glasdach ausgestattet, das man bei Bedarf auch abnehmen kann. Das Cabrio wurde vor allem in den USA in großen Stückzahlen verkauft.
Die Ausstattung war für den damaligen Standard bei allen Modellen reichhaltig. Neben serienmäßigen elektrischen Fensterhebern, einer vollwertigen Soundanlage, die ab 1994 auch ab Werk mit einem CD-Radio gekoppelt werden konnte, und dem T bar-Dach (beim Coupé) gab es außerdem Nissans selbst entwickelte Allradlenkung HICAS. Dieses System in Verbindung mit dem Heckantrieb macht den Wagen zu einem sehr guten und leicht beherrschbaren Drifter.
Das Triebwerk erlaubt dank seiner soliden Bauweise Motortuning mit bis zu rund 515 kW.
Siehe auch
Weblinks
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