Nishi Hongan-ji

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Nishi Hongan-ji, Haupttor
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Nishi Hongan-ji, Shinran-Schrein

Der Nishi Hongan-ji (jap. 西本願寺), hat ebenso wie der östlich gelegene Hongan-ji, der Higashi Hongan-ji eine große Goei-do (御影堂), Gründerhalle und eine kleinere Amida-do (阿弥陀堂), oder Buddhahalle mit einer Statue des Amida Buddha. Die Schatzkammer des Nishi Hongan-ji's, die Kura (倉), beherbergt viele Nationalschätze, die aber zumeist nicht öffentlich besichtigt werden können. Die shoin (書院), oder Studienhalle ist ebenso sehr berühmt; ihre zwei Teile sind die shiroshoin (白書院), oder Weiße Studienhalle und die kuroshoin (黒書院), oder Schwarze Studienhalle. Die Kuroshoin ist öffentlich nicht zugänglich, die Shiroshoin ist zwei mal monatlich für Besucher geöffnet.

Der Nishi Hongan-ji umfasst auch den Hiunkaku (飛雲閣), einen großen Teepavillon, und zwei Bühnen für , deren eine angeblich die älteste noch existierende ist. Darüberhinaus gehört auch der Kokei no Niwa Garten (虎渓の庭) zum Tempelgelände.

Der Nishi Hongan-ji hielt auch schon im 19. Jahrhundert Kontakt zu Mitgliedern, die sich in Übersee, insbesondere in den USA niedergelassen hatten. Die enge Verbindung wurde allerdings durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen, sodass heute die Organisation in den USA, die Buddhist Churches of America vom Nishi Hongan-ji unabhängig sind. In Europa beginnt der Shin Buddhismus durch die 1954 durchgeführte Reise von Ohtani Kosho, des 23. Abtes des Nishi Hongan-ji 1954 Fuß zu fassen. Insbesondere der deutsche Buddhist Harry Pieper und des Eko-Haus in Düsseldorf sind Zeugnisse der internationalen Aktivitäten des Nishi Hongan-ji. Heute ist der Tempel mit etwa 200 Tempeln der Jodo Shinshu Richtung außerhalb von Japan in Kontakt.

Weblinks

Koordinaten: 34° 59′ 30″ N, 135° 45′ 6″ O

Wikipedia
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