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Niklot

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Bild:Niklot statue.jpg
monumentales Reiterstandbild des Obotritenfürsten Niklot am Schweriner Schloss (Bildhauer Christian Genschow)

Niklot (* 1090 Herkunft unbekannt; † August 1160 bei Bützow auf der Burg Werle) war der letzte bedeutende Repräsentant des Volkes der Abotriten und ist der Stammvater der Herzöge von Mecklenburg.

Von 1131 bis zu seinem Tod 1160 war Niklot Fürst der Abotriten, Kessiner und Circipaner. Gleichzeitig war er auch der Herr zu Schwerin, Quetzin und Malchow. Knapp 30 Jahre widerstand er den germanischen Machtansprüchen, vor allem durch Heinrich den Löwen, und widersetzte sich der Übernahme des Christentums für sein Volk. Im Jahre 1160 begannen Heinrich der Löwe von Sachsen und der dänische König Waldemar I. gemeinsam den entscheiden Feldzug gegen die Wenden. Mit dem Tode Niklots im August 1160 endete die slawische Herrschaft in den mecklenburgischen Gebieten bis zur Peene. Nachdem sein Sohn Pribislav zum Christentum übergetreten war, erhielt er das Erbe Niklots, das Land der Obodriten, 1167 aus sächsischer Hand als Lehen zurück.

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