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Nikanor (Diakon)
Aus Kefk.
Nikanor (* um 1; † möglicherweise um 76 auf Zypern) war neben Stephanus, Philippus, Prochorus, Timon, Parmenas und Nikolaus einer der Hellenisten der Jerusalemer Urgemeinde, die von den Aposteln ausgewählt, als Sieben-Männer-Gremium der Gemeinde vorstanden und als die Sieben Diakone in die Geschichte eingingen. Sein Name (der Sieger) spricht für eine griechische Herkunft.
Wegen ihrer in der Tradition Jesu stehenden Kritik am Tempel und den Gesetzen wurden sie im Gegensatz zu den aramäisch sprechenden, gesetzestreuen Christen aus Jerusalem vertrieben. Diese versprengten Christen, zu denen mutmaßlich auch Nikanor gehörte, begannen die Missionierung der Heiden.
Von den Aposteln wurde er ausgewählt, bei den griechisch sprechenden Christen Sozialdienst zu leisten. Einer alten Überlieferung zufolge wurde er am selben Tag wie der heilige Stephanus im Jahr 76 auf Zypern zu Tode gefoltert.
Sowohl in der katholischen wie auch in der orthodoxen Kirche ist sein Gedenktag der 28. Juli, in der orthodoxen Kirche zusätzlich der 4. Januar.
Quellen
Weblinks
- Eintrag (mit Literaturangaben) im Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon (BBKL)
- Eintrag im ökomenischen Heiligenlexikon
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Nikanor |
| ALTERNATIVNAMEN | Nicanor |
| KURZBESCHREIBUNG | einer der „sieben Diakone“ |
| GEBURTSDATUM | um 1 |
| STERBEDATUM | möglicherweise um 76 |
| STERBEORT | auf Zypern |
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