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Nichtleiter
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Ein Nichtleiter ist ein Stoff, der keine oder eine praktisch unbedeutende Elektrische Leitfähigkeit besitzt. Man bezeichnet sie auch als Isolatoren.
Zum ebenso bezeichneten isolierenden Bauteil siehe Isolator.
Dienen Nichtleiter zur Isolation elektrischer Leiter voneinander, nennt man sie Isolierstoffe.
Bestimmen die Isolierstoffe die elektrischen Eigenschaften von elektrischen oder elektronischen Bauteilen (z.B. Kondensatoren oder Koaxialkabel), bezeichnet man sie als Dielektrikum.
Nichtleiter sind Stoffe, deren Elektronen fest an die Atome gebunden sind bzw. deren Ionen fest im Kristallgitter eingebaut sind. Dazu gehören die meisten Nichtmetalle sowie Kohlenwasserstoffe und viele anderen organischen Verbindungen.
Auch Halbleiter haben oft eine geringe Leitfähigkeit. Diese steigt aber schnell an, wenn der Halbleiter erwärmt wird.
Beispiele für Nichtleiter
- Vakuum, trockene Luft und Gase bei Abwesenheit freier Ladungsträger
- viele Keramikwerkstoffe
- viele organische Verbindungen
- Glas
- trockene Salze (in festem Zustand)
- die meisten Nichtmetalle
- Gas (soweit sie nicht bei hohen Temperaturen als Plasma vorliegen)
- Kohlenstoff in der Modifikation Diamant
- Silikone
- Polytetrafluorethen PTFE (Teflon)
- trockenes Holz
- Kunststoffe
Reines Wasser (deionisiertes H2O) ist ein schlechter Isolator, da immer einige Wassermoleküle dissoziiert sind.
Siehe auch
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