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Neustadt (Riga)

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Die Neustadt von Riga (lettisch: Rīga) ist ein ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts entstandenes Stadtviertel der lettischen Hauptstadt. Es ist zusammen mit der Altstadt Rigas seit 1997 UNESCO-Welterbe.

Die Neustadt liegt östlich der Daugava (deutsch: Düna), jenseits der Parks und Grünanlagen, die auf den früheren Stadtbefestigungen entstandenen sind. Alt- und Neustadt werden durch den Freiheitsboulevard (am Freiheitsdenkmal) verbunden.

Die Neustadt von Riga gilt gemeinsam mit entsprechenden Stadtteilen in Wien, Sankt Petersburg, Prag und Barcelona als sehenswertestes Jugendstilensemble der Welt - nirgendwo sind ähnlich viele Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert erhalten geblieben. In der Zeit der UdSSR-Besatzung fehlten nicht nur das Geld für eine Renovierung der historischen Gebäude, sondern auch die Mittel zu ihrem Abriss.

Viele der berühmtesten Gebäude sind Werke des Architekten Michail Eisenstein (1865-1920).

Seit Wiedererlangung der Unabhängigkeit Anfang der 1990er Jahre werden die opulent geschmückten Gebäude nach und nach restauriert. Die Neustadt gilt zunehmend als bevorzugte Wohnlage.

Koordinaten: 56° 57′ 23″ N, 24° 7′ 17″ O

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