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Neustadt (Bremen)
Aus Kefk.
| Stadtteil von Bremen Neustadt | ||
|---|---|---|
| Bild:Bremen-Neustadt.png | ||
| Basisdaten | Rang | |
| Fläche: | 15,420 km² | 8/23 |
| Einwohner: | 42.780 | 1/23 |
| Bevölkerungsdichte: | 2.774 Einwohner je km² | 10/23 |
| Ausländeranteil: | 15,6 % | 7/23 |
| Arbeitslosenquote: | 23,1 % | 9/23 |
| (Stand der Angaben: 29. Juni 2005)</small> | ||
| Koordinaten: | Koordinaten: 53° 4′ 4″ N, 8° 47′ 28″ O53° 4′ 4″ N, 8° 47′ 28″ O | |
| Ortsteile: | Alte Neustadt Hohentor Neustadt Südervorstadt Gartenstadt Süd Buntentor Neuenland/Flughafen Huckelriede | |
| Postleitzahlen: | 28199, 28201 | |
| Stadtbezirk: | Süd | |
| Ortsamt: | Neustadt / Woltmershausen | |
| Website: | Ortsamt Neustadt / Woltmershausen | |
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Die Neustadt ist ein links der Weser gelegener Stadtteil von Bremen und gehört zum Bremer Stadtbezirk Süd.
Inhaltsverzeichnis |
Ortsteile
Alte Neustadt
Die jetzige alte Neustadt wurde als planmäßige Stadterweiterung im 17. Jahrhundert auf der linken Weserseite angelegt und mit Befestigungsanlagen umgeben, den heutigen Neustädter Wallanlagen. Hier befinden sich der Hauptstandort der Hochschule Bremen, das Hallenbad Süd, das Ortsamt Neustadt/Woltmershausen, das Polizeirevier Neustadt sowie die Schule am Leibnizplatz, in deren Gebäude auch das Theater am Leibnizplatz (Spielstätte der bremer shakespeare company) untergebracht ist. Am Franziuseck befindet sich das Haus der Kirche, der Verwaltungssitz der bremischen evangelischen Kirche. Außerdem sind das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen und das Zollamt Hohentor sowie die Unternehmen Hachez und Beck & Co. in der Alten Neustadt ansässig.
Zur alten Neustadt zählt der Teerhof, die Halbinsel zwischen der Weser und der Kleinen Weser. Von dessen ursprünglicher Bebauung ist nach fast vollständiger Zerstörung im Zweiten Weltkrieg außer der jetzt als Museum für Gegenwartskunst genutzten Weserburg (Neues Museum Weserburg Bremen) nichts erhalten geblieben. Der Teerhof wurde in den 1990er Jahren neu überwiegend mit Wohnhäusern bebaut und durch eine zusätzliche Fußgängerbrücke mit der Altstadt verbunden. Ende 2007 wird auch das noch letzte unbebaute Stück an der Stirn des Teerhofs dem Firmensitz der Beluga Group, einer in Bremen ansässigen Reederei, weichen.
Östlich der jetzigen Wilhelm-Kaisen-Brücke erstreckt sich zwischen der Weser und der zum Werdersee aufgeweiteten Kleinen Weser der Stadtwerder (Werder = Insel). Dieser war Namensgeber für den Fußballverein SV Werder Bremen, welcher hier gegründet wurde. Das markanteste Gebäude auf dem Stadtwerder ist das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Wasserwerk, erbaut 1871-73 im historistischen Stil. Für das aufgrund seiner äußeren Form umgangssprachlich als Umgedrehte Kommode bezeichnete Bauwerk wird derzeit eine neue Nutzung gesucht.
Der Ortsteil grenzt im Nordosten durch die Weser an den Ortsteil Altstadt (Stadtteil Mitte) und an den Ortsteil Ostertor (Stadtteil Östliche Vorstadt). Im Südosten verläuft die Grenze zum Ortsteil Huckelriede von der Weser über das Gebiet der Sportvereine entlang des Geländes des Wasserwerks an die Böschung der kleinen Weser hier läuft sie gut 200m das Ufer entlang um dann auf der Grenze zwischen Werdersee und kleiner Weser das Ufer zu wechseln und somit am Deichschart zu enden. Im Süden verläuft die Grenze zum Ortsteil Buntentor dann entlang des Ufers der kleinen Weser bis zur Piepe und dort den Piepebogen entlang. Der letzte gerade Teil der Piepe bildet mit dem ersten Stück der Neustadtscontrescarpe bis zur Kreuzung mit der Friedrich Eberstraße die Grenze zum Ortsteil "südliche Vorstadt". Im Südwesten bildet die Neustadtscontrescarpe zusammen mit den Hohentorsplatz die Grenze zu den Ortsteilen Neustadt und Hohentor. Im Nordwesten Bildet die Bahnlinien Bremen-Oldenburg die Grenze zum Ortsteil Hohentorshafen (Stadtteil Häfen) und schließt so wieder an der Weser an.
Hohentor
Der Ortsteil Hohentor umfasst ein nahezu quaderförmiges Gebiet von durchschnittlich 500 m mal 800 m. An seiner Nordostseite grenzt der Ortsteil an den Ortsteil Alte Neustadt. Die Langemarkstraße bildet im Südosten die Grenze zum Ortsteil Neustadt. Im Südwesten bildet die Neuenlander Straße die Grenze zum Ortsteil Neuenlande. Im Nordwesten bildet die Bahnlinie Oldenburg-Bremen die sichelförmige Grenze zum Stadtteil Woltmershausen.
Durch den Ortsteil Hohentor verläuft in Nordost - Südwest Richtung die autobahnartig ausgebaute Hochstraße B 75 nach Oldenburg, während die Hohentorsheerstraße als ehemalige Hauptstraße in eine verkehrsberuhigte Wohnstraße umgewandelt wurde. Hier verkehrten bis zu ihrer Stillegung in den 1960er Jahren die Straßenbahnlinie 7 nach Rablinghausen und zeitweise auch die Linie 6. Heute ist das Hohentor nur noch an seinen Grenzen an den ÖPNV angeschlossen.
Zwischen der Hochstraße und der Eisenbahnlinie Bremen - Oldenburg liegt das schmale Gewerbegebiet Neustädter Güterbahnhof.
Neustadt
Auch bekannt als Flüsseviertel, da die meisten Straßen in dem Gebiet mit Namen von Flüssen, wie beispielsweise Donau, Lahn, Main, Mosel und Rhein, aufwarten.
Die älteste Straße ist die Bachstraße, welche in der Frühzeit Bremens einer der wichtigsten Verbindungswege aus der Stadt in Richtung Süden war.
Südervorstadt
Gartenstadt Süd
Die Silberwarenmanufaktur Koch & Bergfeld im Kirchweg residiert teilweise noch in historischen Gebäuden, die den Zweiten Weltkrieg überstanden haben. Die Gartenstadt Süd wurde in 1950er und 60er Jahren durch die Gewoba um ein großes Neubaugebiet erheblich vergrößert. Im Zuge dieses Ausbaus entstanden die Grund- und Hauptschule an der Gottfried-Menken Straße sowie die Schule an der Karl-Lerbs Straße.
Buntentor
Das Buntentor ist ein Stadtviertel entlang des Werdersees, das durch die drei Parallelstraßen Buntentorsteinweg, Kornstraße und Gastfeldstraße erschlossen wird. Durch die Gastfeldstraße fuhr bis zu ihrer Stillegung in den 1960er Jahren die Straßenbahnlinie 6, die am Kirchweg begann und zur Hemmstraße in Findorff fuhr, heute Buslinie 26. Die Straßenbahnlinien 4 und 5 fahren durch den Buntentorsteinweg. Auf einem ehemaligen Gewerbegelände am Anfang des Buntentorsteinweges befindet sich die Städtische Galerie Buntentor, dort wird auch der Kunstbesitz des Landes Bremen verwaltet und archiviert. Am Kirchweg ist auf dem ehemaligen Gelände der Coca-Cola-Produktion ein Beginenhof gebaut worden. Am Niedersachsendamm befinden sich die Gebäude der Rolandklinik sowie der Bereitschaftspolizei Bremen.
Neuenland
Dieser Ortsteil besteht im wesentlichen aus einem inoffiziell als Airportstadt bezeichneten Gebiet, welches Standort des Flughafen Bremen ist.
Erschlossen wird es durch die Neuenlander Straße und die neue, größtenteils als Hochstraße angelegte Bundesautobahn 281.
Die Airportstadt Ost ist Standort der Luft- und Raumfahrtindustrie und wird durch die hier endende Straßenbahnlinie 6 erschlossen. Die Hauptstraße wird Airbusallee heißen und die anderen neuen Straßen werden nach Flugpionieren benannt. Der Flughafen, die Verwaltungsbranche (u. a. Nordmilch) und die logistiknahen Firmen befinden sich in der Flughafenstadt Mitte. In diesem Gebiet war früher auch der Großmarkt, der sich heute in der Überseestadt befindet.
In der Flughafenstadt Ost befinden sich die Kaffeerösterei Melitta, ehemals Karl Ronning sowie um die Bochumer Straße noch Wohnbebauung.
Huckelriede
Der Ortsteil Huckelriede ist vor allem bekannt durch das Gladbecker Geiseldrama von 1988 geworden. Damals flohen zwei Bankräuber von einer Filiale der Deutschen Bank in Gladbeck nach Bremen-Huckelriede, wo sie einen Bus mit Geiseln entführten.
Weblinks
- Die Neustadt auf www.bremen.de
- Informationen zum Neustadt Stadtteilmanagement auf www.neustadtbremen.de
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