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Neuköllner Oper
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Konzept des Neuköllner Oper e.V. ist seit seiner Gründung, Musiktheater der verschiedensten Genres auf die Bühne zu bringen. Der Spielplan reicht von der Barockoper ("Tom Jones") zum Musical ("Das Wunder von Neukölln"), von der Operette ("Messeschlager Gisela") zur Soaperette ("Die Krötzkes"), von der großen Oper ("Macbeth") zur Zeitoper ("Angela. Eine Nationaloper" von Frank Schwemmer), von der Revue ("Na also, wird doch") zum Kindermusiktheater ("Hexe Hillary").
Naturgemäß verbindet sich die hohe Produktivität des Hauses mit der Förderung des künstlerischen Nachwuchses: Die Neuköllner Oper kooperiert mit der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und der Universität der Künste Berlin. Hier ist es vor allem der Studiengang Musical/Show, der einmal pro Jahrgang mit einer eigenen Produktion in der Oper zu sehen ist.
Die Neuköllner Oper führt regelmäßig den im gesamten deutschsprachigen Raum ausgeschriebenen, von der GASAG Berlin gestifteten Kompositionswettbewerb "Berliner Opernpreis" durch.
Die bislang jährlich um die 290 Vorstellungen der Neuköllner Oper (mit einer Auslastung von etwa 75%) werden im alten Ballsaal eines ehemaligen Gesellschaftshauses von Rixdorf an der heutigen Karl-Marx-Straße zur Aufführung gebracht.
Auf Gastspielen wurde aber auch im Grips-Theater Berlin ("Das Wunder von Neukölln" sowie "SommerNachtTraum"), auf Kampnagel in Hamburg (ebenfalls "Das Wunder von Neukölln"), im Renaissance-Theater Wien / Theater der Jugend ("Der Elefantenmensch", "Cinderella passt was nicht"), zu den Wiener Festwochen ("Cosi fan tutte") sowie im Rohbau U-Bahnhof Reichstag ("Angela. Eine Nationaloper") gespielt.
Von 1996 bis 2004 war neben Winfried Radeke der Regisseur und Autor Peter Lund Künstlerischer Leiter der Neuköllner Oper. Seit 2002 ist der Dirigent Hans-Peter Kirchberg Musikalischer Direktor des Hauses.
Weblinks
Staatsoper Unter den Linden | Deutsche Oper | Komische Oper | Neuköllner Oper | Krolloper (zerstört)
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Koordinaten: 52° 28′ 38" n. Br., 13° 26′ 25" ö. L.
