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Negrito
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Als Negritos (span. Verkleinerungsform von negro, vgl. „Neger“) werden mehrere dunkelhäutige, kleinwüchsige und kraushaarige Völker in den Regenwäldern von Süd- und Südostasien bezeichnet. Sie haben einige äußerliche Merkmale gemeinsam, so eine sehr dunkle Hautfarbe, gelocktes Haar und eine geringe Körpergröße (etwa 1,40 bis 1,55 m).
Einigen Ethnologen gelten sie als Reste der Urbevölkerung. Den Bewohnern Schwarzafrikas sind sie trotz ihrer geringen Größe so ähnlich, dass man sie früher zur negroiden Großrasse zählte; heute dagegen tut man das nicht mehr, da das Konstrukt der Rassen wissenschaftlich nicht haltbar ist.[1]
Die traditionelle Bezeichnung „Negrito“ - die der philippinischen Insel Negros den Namen gegeben hat - wird heute vielfach als hochmütig empfunden und abgelehnt. Die Achtung der Rechte indigener Urvölker durch regionale Bevölkerungsmehrheiten ist im Zunehmen, etwa in Thailand, teilweise auch in Indien und Indonesien.
Traditionellerweise werden folgende Ethnien als „Negritos“ bezeichnet:
- die Urbevölkerung der Andamanen, die Andamaner, zu denen die Onge, Jarawa und Sentinelesen gehören.
- mehrere Völker auf den Philippinen, etwa die Barrinea. Oft werden sie auch Aeta genannt.
- die Semang.
- die Senoi.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ American Anthropological Association Statement on „Race“, 17. Mai 1998
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