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Navarra

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel beschreibt die Autonome Gemeinschaft und Provinz im Norden Spaniens; zu anderen Bedeutungen siehe Navarra (Begriffsklärung).
Navarra</br>Navarra/Nafarroa
Karte
Bild:Locator map of Navarre.png
Basisdaten
Hauptstadt Pamplona
Amtssprache Spanisch,
in Teilen des Territoriums
auch Baskisch
Bevölkerung 601.874 (1. Januar 2007)
 - Anteil an Spanien 1,4 %
 - Rang in Spanien Rang 15 von 17
 - Dichte 57 Einw. je km²
Fläche 9.801 km²
 - Anteil an Spanien 1.94  %
 - Rang in Spanien Rang 11 von 17
Ausdehnung Nord-Süd: bis 153 km
West-Ost: bis 120 km
Autonomiestatut vom 16. August 1982
Präsident Miguel Sanz Sesma (UPN)
Parlamentarische Vertretung
 - im span. Kongress 5 Sitze
 - im span. Senat 1 Sitze
Gliederung 272 Gemeinden (municipios)
ISO 3166-2 ES-NA
Navarra

Navarra (spanisch Navarra, baskisch Nafarroa; offizielle Bezeichnung: spanisch Comunidad Foral de Navarra, baskisch Nafarroako Foru Komunitatea) ist eine Autonome Gemeinschaft und Provinz im Norden Spaniens. Es umfasst den südlich der Pyrenäen gelegenen Teil des historischen Königreiches Navarra. Hauptstadt ist Pamplona. Die Gesamteinwohnerzahl von Navarra beträgt 601.874 (Stand 2006).

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Navarra reicht von den westlichen Pyrenäen bis ins obere Ebrotal und zählt zu den kleinsten Autonomen Gemeinschaften Spaniens. Im Norden bildet der Hauptkamm der Pyrenäen die Grenze zu Frankreich, im Westen grenzt Navarra an die zur Autonomen Gemeinschaft Baskenland gehörenden Provinzen Gipuzkoa und Álava, im Süden grenzt es an die Region La Rioja und im Osten an Aragonien. Weiters gehört auch eine in Aragonien gelegene Enklave mit den Namen Petilla de Aragón zu Navarra.

In der Region liegt das Weinbaugebiet Navarra.

Autonomie

Die Autonomie Navarras stützt sich nicht nur auf die Bestimmungen der spanischen Verfassung von 1978 über die mögliche Gründung von Autonomen Gemeinschaften, sondern auch auf die historischen Rechte der über Fueros verfügenden Territorien, die von der spanischen Verfassung ausdrücklich anerkannt wurden. Diese Bestimmung ist Grundlage der vollständigen finanziellen Autonomie Navarras, die mit Ausnahme der Zeit der Franco-Diktatur niemals außer Kraft gesetzt worden war. Demzufolge zieht die Autonomen Gemeinschaft die Steuern auf ihrem Gebiet selbst ein und führt lediglich eine durch ein bilaterales Abkommen festgelegte Summe an den spanischen Zentralstaat ab. Des weiteren verfügt Navarra mit der Policía Foral, ebenso wie die Autonome Gemeinschaft Baskenland und Katalonien, über eine eigene Polizei die nicht dem spanischen Innenministerium sondern der Regionalregierung untersteht.

Sprache

Bild:Navarra - Zonificacion linguistica.svg
Gemeinden der baskischsprachigen, gemischten und spanischsprachigen Zonen

Navarra ist gemäß der regionalen Gesetzgebung in drei linguistische Zonen unterteilt. In der zona vascófona (baskischsprachige Zone) sowie der zona mixta (gemischte Zone) ist Baskisch kooffizielle Amtssprache, während in der zona no vascófona (nicht baskischsprachigen Zone) nur Spanisch einen offiziellen Status hat.

  • Zona vascófona (baskischsprachige Zone), mit den Gemeinden:

Abaurrea Alta, Abaurrea Baja, Alsasua, Anue, Araiz, Aranaz, Arano, Araquil, Arbizu, Areso, Aria, Arive, Arruazu, Bacáicoa, Basaburúa Mayor, Baztán, Bertizarana, Betelu, Burguete, Ciordia, Donamaría, Echalar, Echarri Aranaz, Elgorriaga, Erasun, Ergoyena, Erro, Esteríbar, Ezcurra, Garayoa, Garralda, Goizueta, Huarte Araquil, Imoz, Irañeta, Ituren, Iturmendi, Labayen, Lacunza, Lanz, Larráun, Leiza, Lesaca, Oiz, Olazagutía, Orbaiceta, Orbara, Roncesvalles, Saldías, Santesteban, Sumbilla, Ulzama, Urdax, Urdiáin, Urroz de Santesteban, Valcarlos, Vera de Bidasoa, Villanueva de Aezkoa, Yanci, Zubieta und Zugarramurdi

  • Zona mixta (gemischte Zone), mit den Gemeinden:

Abárzuza, Ansoáin, Aoiz, Arce, Atez, Barañáin, Burgui, Burlada, Ciriza, Cizur, Echarri, Echauri, Egüés, Ezcároz, Esparza de Salazar, Estella, Ezcabarte, Garde, Goñi, Güesa, Guesálaz, Huarte, Isaba, Iza, Izalzu, Jaurrieta, Juslapeña, Lezáun, Lizoáin, Ochagavía, Odieta, Oláibar, Olza, Ollo, Oronz, Oroz-Betelu, Pamplona, Puente la Reina, Roncal, Salinas de Oro, Sarriés, Urzainqui, Uztárroz, Vidángoz, Vidaurreta, Villava, Yerri und Zabalza

Bild:Navarra - Mapa densidad euskera 2001.svg
Anteil baskischsprechender Bevölkerung in Navarra

Größte Gemeinden

(Stand 1. Januar 2005)

Gemeinde Baskischer Name Einwohner
Pamplona Iruña 193.328
Tudela Tutera 32.345
Barañáin Barañain 22.295
Burlada Burlata 18.316
Estella Lizarra 13.708
Zizur Mayor Zizur Nagusia 13.052
Tafalla Tafalla 10.924
Villava Atarrabia 10.236
Ansoáin Antsoain 9.862
Berriozar Berriozar 8.244
Baztán Baztan 7.798
Corella Corella 7.621
Alsasua Altsasu 7.455

Wirtschaft

Nach Madrid und dem Baskenland ist Navarra die drittwohlhabendste Region in Spanien. Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Navarra einen Index von 123 (EU-25:100) (2005).[1]

Bedeutende Arbeitgeber sind unter anderem ein Volkswagen-Werk in Pamplona, in dem das Modell VW Polo gefertigt wird, der Windenergieanlagenhersteller Gamesa Eólica einem Tochterunternehmen von Gamesa Technology, ein Standort von Liebherr der Turmdrehkrane und Fahrmischer produziert, sowie diverse Bosch-Werke in Estella, Pamplona, Echarri Aranaz und Huarte.

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Navarra – Bilder, Videos und/oder Audiodateien

Quellen

  1. http://www.ine.es/prensa/np440.pdf Instituto Nacional de Estadistica
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Navarra, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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