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Naturpark Homert

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Vieh- und Fischwirtschaft in Hemer-Heppingsen
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Die Sieben Jungfrauen im Hönnetal
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Blick auf den Sorpesee

Der Naturpark Homert ist ein etwa 550 km² großes Gebiet, das 1965 als Naturpark ausgewiesen wurde und im Sauerland, zwischen dem Lennetal im Südwesten und dem Ruhrtalgebiet im Nordosten liegt. Den Namen Homert hat der Park nach einer im Süden verlaufenden, bis 656 Meter hohen Erhebung, dem Homert.

Im Nordosten schließt sich der Naturpark Arnsberger Wald, im Südosten der Naturpark Rothaargebirge und im Südwesten der Naturpark Ebbegebirge an.

Das abwechslungsreiche Landschaftsbild ist geprägt von Wald, Acker- und Grünland, Flusstälern, bizarren Klippen und Felsformationen, besonders im Hönnetal entlang der Hönne. Randbereiche des Hönnetals haben eine besonders artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. So gibt es Vorkommen verschiedener Wacholder-Bergheiden. Einige Teile des Naturparks sind - über den Naturparkstatus hinausgehend - als Natur- oder Landschaftsschutzgebiete geschützt.

Durch Rodungen in vergangenen Jahrzehnten ist nur noch etwas mehr als die Hälfte des Naturparks bewaldet. Im Park liegen der Sorpesee und die Hennetalsperre. Die Uferbereiche der Talsperren sind an vielen Stellen für Graureiher, Haubentaucher und zahlreiche andere Vogelarten Brutgebiete.

Zu den Natursehenswürdigkeiten des Parks gehören unter anderem das Felsenmeer Hemer, die Balver Höhle, welche die größte Kulturhöhle Europas ist, die Reckenhöhle bei Balve und die Heinrichshöhle in Hemer mit einem vollständig erhaltenen, etwa 150.000 Jahre alten Skelett eines Höhlenbären.

Das gesamte Gebiet ist durchzogen von markierten Wander- und Radwegen.

Weblinks

Wikipedia
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