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Natriumethanolat
Aus Kefk.
| Strukturformel | |||
|---|---|---|---|
| Allgemeines | |||
| Name | Natriumethanolat | ||
| Andere Namen | Natriumethylat, Natriumethoxid | ||
| Summenformel | C2H5ONa | ||
| CAS-Nummer | 141-52-6 | ||
| Kurzbeschreibung | farblose bis gelbliche Kristalle | ||
| Eigenschaften | |||
| Molmasse | 68,05 g·mol−1 | ||
| Aggregatzustand | fest | ||
| Schüttdichte | 0,3 g·cm−3 | ||
| Schmelzpunkt | 260 °C | ||
| Siedepunkt | Zersetzung ab ? °C | ||
| Zündtemperatur | 30–50 °C (Zersetzung) | ||
| Dampfdruck | ? Pa (x °C) | ||
| Löslichkeit | gut löslich in Ethanol, Zersetzung in Wasser | ||
| Sicherheitshinweise | |||
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| R- und S-Sätze | R: 11-14-34 S: 8-16-26-43-45 | ||
| MAK | nicht festgelegt | ||
| LD50 oral, Ratte | 0,598 mg·kg−1 | ||
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Natriumethanolat ist ein weißlich bis gelbliches amorphes, hygroskopisches Pulver mit der Summenformel C2H5ONa, das als Alkoholat bei der Reaktion von Ethanol mit Natrium entsteht:
- Ethanol und Natrium reagieren zu Natriumethanolat und Wasserstoff.
Mit Wasser reagiert das Alkoholat heftig, wobei Natronlauge und Ethanol gebildet werden:
Auch mit einigen Metallen und Säuren kommt es zu heftigen Reaktionen. Bei der Reaktion mit Säuren wird das Ethanolation zum Ethanol protoniert und das Natriumsalz gebildet. Hierbei reicht sogar Wasser als Brönsted-Säure aus.
Bei 30–50 Grad Celsius entzündet sich Natriumethanolat an Luft von selbst. Es wird für die Synthese zahlreicher chemischer Verbindungen verwendet (z. B. als Katalysator bei einer Michael-Addition oder als Reaktionsedukt zur Bildung eines Ethylethers nach der Williamsonschen Ethersynthese.
Sicherheitshinweise
Durch die mit Wasser, auf feuchter Haut oder Schleimhäuten entstehende Natronlauge wirkt das Produkt stark ätzend. Besondere Gefährdung besteht für die Augen (Hornhautschäden) und den Respirationstrakt bei Staubbildung. Die bei der Zersetzung größerer Mengen entstehenden Alkoholdämpfe haben betäubende Wirkung und reizen die Augen, die Nasen- und Rachenschleimhäute.
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