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Nambaryn Enchbajar
Aus Kefk.
Nambaryn Enchbajar [ˈnɑmbɑʁɨːn ˈɛŋxbɑjɑʁ] (Mongolisch Намбарын Энхбаяр; englische Transkription Enkhbayar; * 1. Juni 1958 in Ulaanbaatar) ist seit Mai 2005 Staatspräsident der Mongolei.
Leben
Karriere als Politiker
1992 wurde Nambaryn Enchbajar Kultusminister der Mongolei und blieb es bis 1996. Seit 1997 ist Nambaryn Enchbajar Vorsitzender der damals oppositionellen MAXN/MRVP - der 1990 als sozialdemokratisch gegründeten Nachfolgepartei der KP - und gewann mit ihr die Parlamentswahlen von 2000. Am 26. Juli 2000 wurde er zum Premierminister ernannt und blieb in dieser Funktion bis zum 13. August 2004. Anschließend war er bis 2005 Sprecher des Parlaments.
Am 22. Mai 2005 wurde er mit 53,4% zum Präsidenten der Mongolei gewählt und ist damit Nachfolger von Natsagiin Bagabandi. Sein Hauptgegner Mendsaichaniin Enchsaichan, der als Chef der Republikaner ebenfalls 2 Jahre Regierungschef war, erhielt 20% der Stimmen. Ein Viertel der Stimmen teilten sich zwei bekannte Unternehmer, womit die Zahl echter Kandidaten für Zentralasien einmalig ist. Hauptthema des Wahlkampfs war die Marktwirtschaft und der Kampf gegen Korruption und Arbeitslosigkeit.
Nach den Bestimmungen der Mongolei muss Nambaryn Enchbajar seine Parteimitgliedschaft während der Zeit als Staatspräsident aufgeben.
| Vorgänger | Premierminister der Mongolei 26. Juli 2000 - 20. August 2004 | Nachfolger |
| Vorgänger | Staatspräsident der Mongolei 24. Juni 2005 - ... | Nachfolger --- |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Enchbajar, Nambaryn |
| ALTERNATIVNAMEN | Enkhbayar |
| KURZBESCHREIBUNG | seit Mai 2005 Staatspräsident der Mongolei |
| GEBURTSDATUM | 1. Juni 1958 |
| GEBURTSORT | Ulaanbaatar |
