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Musikhalle Hamburg
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Die Laeiszhalle – Musikhalle Hamburg ist ein Konzertsaal in Hamburg, am (heutigen) Johannes-Brahms-Platz. Sie wurde 1904–1908 erbaut und am 4. Juni 1908 eingeweiht. Heute ist sie Aufführungsstätte für nationale und internationale musikalische Darbietungen aus einer Vielzahl von Sparten, darunter Orchester- und Chorkonzerte, Kammermusik, Recitals, konzertante Opern, zeitgenössische Musik, aber auch Jazz, Rock und Pop.
Bei Eröffnung der Elbphilharmonie zur Saison 2009/2010 werden die Hamburger Symphoniker das Residenzorchester der Laeiszhalle.
Mit ca. 400.000 Besuchern pro Jahr ist die Laeiszhalle neben dem CCH das bedeutendste Konzertgebäude der Hansestadt Hamburg.
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Geschichte
Der Hamburger Reeder Carl Laeisz schenkte der Stadt testamentarisch eine große Summe zum Bau eines „Hauses für die edle Musik“, die von seiner Witwe Sophie Laeisz nachträglich noch aufgestockt wurde. So entstand zwischen 1904 und 1908 unter der Leitung der Architekten Martin Haller und Emil Meerwein eine Musikhalle im Herzen Hamburgs im dem damaligen Zeitgeschmack entsprechenden neobarocken Stil (vgl. auch Historismus). Die Laeiszhalle ist ein Beispiel bürgerschaftlichen Mäzenatentums der alten Stadtrepublik („Freie und Hansestadt“).
Im Inneren befinden sich zwei Denkmäler, eines für die Stifter und ein Brahmsdenkmal von Max Klinger aus dem Jahr 1909.
Veranstaltungsräume
- Großer Saal - 2023 Plätze
- Kleiner Saal - 639 Plätze
- Studio E - 150 Plätze
- Brahms-Foyer - 80 Plätze an Tischen
Namensgebung
Während anfangs die Namen Laeiszhalle und Musikhalle parallel benutzt wurden, bürgerte sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Name Musikhalle ein, der mit der Umwandlung der Musikhalle in einen Landesbetrieb der Freien und Hansestadt Hamburg 1996 endgültig zur Marke im internationalen Rahmen gemacht wurde. Im Januar 2005 wurde die Musikhalle nun offiziell auf den Namen Laeiszhalle (gesprochen „Leißhalle“) getauft.
Regelmäßige Auftritte
Die Laeiszhalle ist das „Heim“ und der Stamm-Aufführungsort der großen Hamburger Orchester sowie für zahlreiche Laiengruppen:
- NDR Sinfonieorchester
- Hamburger Symphoniker
- Philharmoniker Hamburg
- Landesjugendorchester Hamburg
- KlassikPhilharmonie Hamburg
- Hamburger Oratorienchor
- Symphonischer Chor Hamburg e.V.
- NDR Chor
- Ensemble Resonanz
Das Klingende Museum Hamburg
Das Klingende Museum in der Laeiszhalle bietet großen und kleinen Besuchern nach vorheriger Anmeldung die Möglichkeit, verschiedenste Musikinstrumente nach Anleitung auszuprobieren.
Umgebung
Die Laeiszhalle befindet sich an einer stark befahrenen Kreuzung, die im Osten die Innenstadt (Jungfernstieg) mit den im Westen gelegenen Messehallen und dem Heiligengeistfeld verbindet. Nordwestlich der Laeiszhalle verläuft der Park „Planten un Blomen“, der im Nordosten an das CCH mit dem markanten Turm des Radisson-SAS-Hotels anschließt, an dem sich der Dammtor-Bahnhof befindet. Auf dem Johannes-Brahms-Platz vor der Laeiszhalle steht eine Skulptur der Hamburger Bildhauerin Maria Pirwitz mit dem Titel Hommage an Brahms von 1981. Aus dem selben Jahr stammt der Granitwürfel von Th. Darboven mit vier Bildnissen von Johannes Brahms.
Siehe auch
- F. Laeisz (Reederei)
Weblinks
- Laeiszhalle – Musikhalle Hamburg
- Klingendes Museum Hamburg
- Ensemble Resonanz
- Landesmusikrat Hamburg
- concerti - Das Klassikprogramm
- Hamburger Camerata
Koordinaten: 53° 33' 21" N, 9° 58' 51" O
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