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Mukosektomie

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Mukosektomie (lateinisch-griechisches Kunstwort, lat. mucosa - Schleimhaut; griech. ek - Vorsilbe aus, heraus; tomein - schneiden; siehe Ektomie) ist die Abtragung der Schleimhaut eines Organs. So kann z. B. bei bösartigen Tumoren der Speiseröhre die Erkrankung geheilt werden, wenn der Tumor in einem sehr frühen Stadium erkannt wird (sog. Tis = Tumor in situ, d. h. der Tumor wächst noch nicht über die Schleimhaut hinaus). Auch an den Stimmlippen wird dieses Verfahren häufiger angewendet.

Schleimhäute im menschlichen Körper sind in der Regel sehr regenerationsfreudig. Je kleiner das Wundgebiet ist, desto schneller bedecken von den Wundrändern einwachsende Zellen der Schleimhaut den Defekt. Dieses Verfahren führt - falls keine tieferen Gewebsschichten verletzt werden - zu keinen Funktionseinschränkungen nach Abheilung.

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