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Mordloch

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Das Mordloch liegt in Baden-Württemberg im Roggental bei Eybach, einem Stadtteil von Geislingen an der Steige. Das Mordloch ist eine aktive Wasserhöhle und die Quellhöhle der Eyb. Mit einer Gesamtlänge von derzeit 4320 Metern (Stand 1986) steht sie an Platz 14 der längsten Höhlen Deutschlands und ist die drittlängste Höhle in Baden-Württemberg.

Das Mordloch ist eine aktive vadose Höhle. Bis auf eine Länge von etwa 80 Metern kann die Höhle mit einfacher Ausrüstung befahren werden, dann jedoch erfordert der erste Siphon bereits den Einsatz einer Tauchausrüstung.

Wie bei allen aktiven Wasserhöhlen ist die Befahrung sehr gefährlich und sollte nur von erfahrenen Höhlengängern durchgeführt werden.


Geschichte

Um das Mordloch rankt sich die Sage des Eybacher Schloßförsters. Dessen Leiche wurde - nachdem er von Wilderern ermordet worden war - in der Höhle versteckt. Der treue Hund des Försters fand die Leiche seines Herrn nach langer Suche in der Höhle. Seither trägt die Höhle den Namen Mordloch. Der Mörder soll später am Ravensteiner Felsen tödlich verunglückt sein und hat vor seinem eigenen Tod den Mord am Schloßförster gestanden.

  • 1800 Veröffentlichung des ersten Befahrungsberichtes
  • 1883 Die beiden Müller im Roggental lassen das Mundloch der Quelle erweitern, um das abfließende Wasser besser nutzen zu können.
  • 11.7.1959 Erster Siphon erstmals von Manfred Keller mit Druckluftgerät durchtaucht.
  • 1959-1965 Erforschung durch die Höhlenforschergruppe Eschenbach/Göppingen.
  • 1964 und 1965 Hasenmayer und Wunsch durchtauchen Endsyphone.
  • 4.2.-7.2.1977 Vier Sporttaucher werden in der Höhle eingeschlossen. Die Höhle erlangt durch die dramatische Rettungsaktion überregionele Bekanntheit
  • 1986 Die Höhlenforschungsgruppen Stuttgart, Kirchheim und Ostalb erforschen mehrere Seitengänge und vermessen die Höhle auf 4320 Meter

Weblinks

Wikipedia
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