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Moorheilbad

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Ein Moorheilbad ist ein Kurort, dem das Prädikat „Heilbad“ verliehen wurde und in dem ein Moorbad mit Torf als Kurmittel eingesetzt wird.

In der Regel wird der Badetorf auf Temperaturen zwischen 38 °C und 40 °C erwärmt. Die Wirkung eines Moorbreivollbades wird üblicherweise auf die Erwärmung des Körperkernes und die damit verbundene Anregung endokriner und vegetativer Regelkreise zurückgeführt. Bei Moorpackungen, die nur mit umschriebenen Hautarealen in Verbindung kommen, sollen Huminsäuren das wirksame Agens darstellen.

Seit der Aufnahme des Kurbetriebes im Ludwigsbad in Bad Aibling (1845) wurde insbesondere in Süddeutschland eine größere Anzahl an Moorheilbädern eröffnet.

In Österreich sind das Moorbad Gmös und das Moorbad Neydharting in Oberösterreich, das Moorbad Harbach in Niederösterreich, das Morbad Schwanberg in der Steiermark sowie das Moorbad Hochmoos im Salzburger Land bekannt.

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