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Montevideo

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel behandelt die uruguayische Hauptstadt Montevideo. Für die gleichnamige US-amerikanische Stadt siehe Montevideo (Minnesota).
Montevideo
Lage von Montevideo in Uruguay
Basisdaten
 Staat  Uruguay
 Departamento  Montevideo
 Stadtgründung  24. Dezember 1726
 Einwohner (2004)  1.325.968
   - im Ballungsraum  1.668.335
Detaildaten
 Fläche  526 km²
 Bevölkerungsdichte  2.523 Ew./km²
 Höhe  0 - 43 m ü.d.M.
 Stadtgliederung  59 Barrios
 Gewässer  Río de la Plata
 Vorwahl  (+598) 2
 Zeitzone  UTC-3
 Stadtvorsitz  Ricardo Ehrlich
 Webseite  Montevideo.gub.uy
Zentrum von Montevideo
Promenade in Montevideo
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Bild:Montevideo Map.png
Stadtteile von Montevideo
Bild:Karte Montevideo MKL1888 kl.png
Historische Karte (um 1888)
Bild:Montevideouruguaynasa.jpg
Montevideo aus dem Weltall
Bild:Playaramirez.jpg
Playa Ramirez
Bild:Torreantel.JPG
Torre de las Telecomunicaciones

Montevideo ist die Hauptstadt Uruguays. Sie liegt am Mündungstrichter des Río de la Plata. Sie zählt rund 1,5 Mio. Einwohner und ist das wirtschaftliche, administrative und kulturelle Zentrum des Landes.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Stadtgliederung

  1. Ciudad Vieja
  2. Centro Montevideo
  3. Barrio Sur
  4. Aguada
  5. Villa Muñoz
  6. Cordón
  7. Palermo
  8. Parque Rodó
  9. Tres Cruces
  10. La Comercial
  11. Larrañaga
  12. La Blanqueada
  13. Parque Battle, Villa Dolores
  14. Pocitos
  15. Punta Carretas
  16. Unión
  17. Buceo
  18. Malvín
  19. Malvín Norte
  20. Parque Guaraní, Las Canteras
  21. Punta Gorda
  22. Carrasco
  23. Carrasco Norte
  24. Bañados de Carrasco
  1. Flor de Maroñas
  2. Maroñas
  3. Villa Española
  4. Ituzaingó
  5. Castro Castellanos
  6. Mercado Modelo
  7. Brazo Oriental
  8. Jacinto Vera, La Figurita
  9. Reducto
  10. Capurro, Bella Vista
  11. Prado
  12. Atahualpa
  13. Peñarol
  14. Belvedere
  15. La Teja
  16. Tres Ombúes
  17. Cerro, La Paloma
  18. Casabó, Pajas Blancas
  19. Paso de la Arena
  20. Nuevo París]
  21. Conciliación
  22. Sayago
  23. Piedras Blancas
  24. Colón Centro y Noroeste
  1. Lezica, Melilla
  2. Colón Sudeste, Abayubá
  3. Manga, Toledo Chico
  4. Casavalle
  5. Cerrito
  6. Las Acacias
  7. Jardines del Hipódromo
  8. Lavalleja (40 Semanas)
  9. Manga
  10. Punta de Rieles
  11. Villa García

Klima

Die Stadt hat ein gemäßigtes Klima mit einer Jahresmitteltemperatur von 13 °C. Es ähnelt den klimatischen Verhältnissen von Südfrankreich, Italien und Spanien mit klar definierten Jahreszeiten.

Geschichte

18. Jahrhundert

Als Stadt wurde Montevideo am 24. Dezember 1726 durch Bruno Mauricio de Zabala - Gouverneur von Buenos Aires - gegründet, nachdem die Portugiesen aus dem zwei Jahre zuvor von ihnen an gleicher Stelle erbauten Fort vertrieben worden waren. Die Legende sagt, das der Name von einem spanischen Seemann in Diensten von Magellan stammen soll, der beim Anblick des Stadthügels ausgerufen haben soll: "Monte vi eu" "ich sah einen Hügel". Wahrscheinlicher ist die Ableitung von alten Seekarten, in denen "Monte VI D. E. O. (Berg 6 De Este a Oeste = Berg 6 von Ost nach West) eingezeichnet war. Möglicherweise hat Magellan den Berg auch nach dem Heiligen Ovidio "Monte de San Ovidio" genannt.

Die Hauptkirche an der Plaza de la Constitución wurde von 1790-1804 aus Backstein errichtet.

19. Jahrhundert

Seit Anfang des 19. Jahrhunderts hat die Stadt wiederholt durch Belagerungen und Bombardements durch England, Spanien, Portugal, Brasilien und Argentinien viel gelitten.

Seit 1851 ist Montevideo ziemlich rasch zu einer bedeutenden Stadt gewachsen.

Im Jahr 1860 lebten 37.787 Menschen in Montevideo.

Die Einwohnerzahl im Jahr 1884 betrug bereits 104.472, darunter zahlreiche Ausländer. In jener Zeit war Handel die einzige Erwerbsquelle der Stadt. Es bestand eine Rivalität mit Buenos Aires.

20. Jahrhundert

Während des 2. Weltkriegs blickte die gesamte Welt nach Montevideo, als das deutsche Panzerschiff "Admiral Graf Spee", das als Handelsstörer im Südatlantik unterwegs war, nach einem Gefecht mit britischen Kreuzern am 13. Dezember 1939 im neutralen Hafen von Montevideo Zuflucht suchte. Vor die Wahl zwischen einem weiteren, aussichtslosen Seegefecht mit den Briten und einer Internierung durch Uruguay gestellt, versenkte sich die "Graf Spee" am 17. Dezember 1939 vor Montevideo selbst.

Politik

Stadtregierung

Stadtvorsitzender von Montevideo ist Ricardo Ehrlich.

Städtepartnerschaften

Montevideo unterhält mit folgender Stadt eine Partnerschaft:

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

In der Stadt befindet sich das Teatro Solís.

Museen

In Montevideo haben die Nationalmuseen für Geschichte und Schöne Künste ihren Sitz.

Bauwerke

Natur und Freizeit

Sehenswert ist der Cerro, der „Hügel“, nach dem Montevideo - lateinisch für „ich sehe einen Hügel“ - benannt sein soll.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Der größte Teil der fleisch- und wollverarbeitenden Betriebe Uruguays und anderer Sparten der verarbeitenden Industrie haben sich im Ballungsgebiet um Montevideo angesiedelt. Die Stadt besitzt eine bedeutende Fischereiindustrie und einen Hafen, über den ein Großteil des gesamten Außenhandels des Landes abgewickelt wird.

Sie ist Anziehungspunkt für Touristen, die die nahegelegenen Erholungsorte und deren Strände besuchen.

Im Gebiet Montevideo wird in kleinen Mengen Wein angebaut.

Verkehr

In Montevideo befindet sich der Flughafen Aeropuerto Internacional de Carrasco, der der wichtigste und größte Flughafen Uruguays ist.

Bildung

In Montevideo haben höhere Bildungseinrichtungen wie die 1849 gegründete Universität der Republik ihren Sitz.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Siehe auch

Konvention von Montevideo

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Montevideo – Bilder, Videos und/oder Audiodateien

Koordinaten: 34° 52' S, 45° 10' Wnov:Montevideo

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