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Moldau (Region)

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Rumänische historische Regionen. Die westliche Moldau ist dunkelgrün eingetragen)

Die historische Region Moldau (Westmoldau) im Nordosten des heutigen Rumänien umfasst den westlichen Teil des ehemaligen Fürstentums Moldau, das seine Blütezeit unter Stefan dem Großen gegen Ende des 15. Jahrhunderts erlebte.

Diese Region gehört heute im Wesentlichen zu folgenden rumänischen Bezirken:

Die westliche Moldau grenzt im Norden an die Bukowina und im Osten mit dem Fluss Prut an Bessarabien. Zusammen mit diesen beiden Regionen bildete sie das Fürstentum Moldau. Das Herza-Gebiet liegt seit 1944 in der Ukraine. Im Westen bilden die Karpaten die Grenze zu Siebenbürgen, im Süden bilden die Flüsse Milcov und Siret die Grenze zur Walachei. Die berühmten zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Moldauklöster befinden sich hauptsächlich im historischen Herrschaftszentrum des ehemaligen Fürstentums Moldau in den Bezirken Suceava und Neamţ.

Der Poet Mihai Eminescu kam 1850 in Ipoteşti (bei Botoşani) zur Welt. Die renommierteste und älteste Universität Rumäniens (gegründet 1860) befindet sich in Iaşi, das mit 346.613 Einwohnern heute auch die größte Stadt der Region ist und zwischen den Jahren 1565-1859 Hauptstadt des Fürstentums Moldau, sowie 1916-1918 provisorische Hauptstadt Rumäniens war.

Insgesamt gehört die Region Moldau aber sowohl wegen ihrer geographischen Randlage als auch wegen der strukturschwachen angrenzenden Länder (Ukraine, Republik Moldau) zu den ärmsten Regionen des Landes.

Siehe auch

Wikipedia
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