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Molare Leitfähigkeit

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Die molare Leitfähigkeit Λm beschreibt die Leitfähigkeit einer elektrolytischen Flüssigkeit in Abhängigkeit von der Konzentration der Ionen. Sie ist definiert als Quotient

Λm(c): = σ / c.

der Leitfähigkeit σ und der Ionenkonzentration c.

Friedrich Wilhelm Kohlrausch fand für starke Elektrolyten bei niedriger Ionenkonzentration c das asymptotische Verhalten

\Lambda_{\rm m}(c)=\Lambda_{\rm m}^0  - K c^{3/2}

mit materialabhängigen Konstanten \Lambda_{\rm m}^0 und K. Bei niedrigen Konzentrationen hat die molare Leitfähigkeit demnach den von c unabhängigen Grenzwert \Lambda_{\rm m}^0. Dieser Grenzwert hat die Einheit S cm2 mol-1; zu beachten ist, dass Konzentrationen üblicherweise in mol dm-3 angegeben werden.

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