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Modus ponendo tollens
Aus Kefk.
Der Modus ponendo tollens ist eine Schlussfigur der klassischen Logik bzw. eine Schlussregel vieler logischer Kalküle, die es erlaubt, aus einem Satz der Form "¬(A ∧ B)" und einem Satz der Form "A" auf einen Satz der Form "¬B" zu schließen:
Aus den Prämissen
- ¬(A ∧ B)
- A
folgt die Konklusion
- ¬ B
Es wird also - inhaltlich gesprochen - aus dem Wissen, dass zwei bestimmte Sachverhalte nicht zugleich bestehen können, dass aber einer der beiden Sachverhalte sehr wohl besteht, darauf geschlossen, dass der andere der beiden nicht vorliegt.
Der lateinische Name Modus ponendo tollens, frei: "Schlussweise (modus), die durch das Setzen (ponendo) [einer Aussage] eine [andere] Aussage zurückweist (tollens), erklärt sich daraus, dass bei gegebener erster Prämisse, ¬(A ∧ B), durch das Setzen einer zweiten, positiven (unverneinten) Prämisse, A, eine Aussage, B, "zurückgewiesen" (verneint) wird.
Siehe auch
- Modus ponendo ponens - oft unexakt zu Modus ponens abgekürzt
- Modus tollendo tollens - oft unexakt zu Modus tollens abgekürzt
- Modus tollendo ponens
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