Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Modus ponendo tollens

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Modus ponendo tollens ist eine Schlussfigur der klassischen Logik bzw. eine Schlussregel vieler logischer Kalküle, die es erlaubt, aus einem Satz der Form "¬(A ∧ B)" und einem Satz der Form "A" auf einen Satz der Form "¬B" zu schließen:

Aus den Prämissen

¬(A ∧ B)
A

folgt die Konklusion

¬ B

Es wird also - inhaltlich gesprochen - aus dem Wissen, dass zwei bestimmte Sachverhalte nicht zugleich bestehen können, dass aber einer der beiden Sachverhalte sehr wohl besteht, darauf geschlossen, dass der andere der beiden nicht vorliegt.

Der lateinische Name Modus ponendo tollens, frei: "Schlussweise (modus), die durch das Setzen (ponendo) [einer Aussage] eine [andere] Aussage zurückweist (tollens), erklärt sich daraus, dass bei gegebener erster Prämisse, ¬(A ∧ B), durch das Setzen einer zweiten, positiven (unverneinten) Prämisse, A, eine Aussage, B, "zurückgewiesen" (verneint) wird.

Siehe auch

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Modus_ponendo_tollens, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen