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Modul (Computerspiele)

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Ein Modul, auch Cartridge, ist ein Speichermedium, das bei Spielkonsolen zum Einsatz kommt. Seit dem Channel F und dem Atari 2600 zunächst fast durchgängig verwendet, wurde es aber inzwischen größtenteils durch die CD-ROM bzw. DVD abgelöst.

Die Daten (Programm, Grafik und Ton) sind auf elektronischen Bausteinen ROMs oder PROMs gespeichert. Zur Speicherung eines Spielstandes dienen auf den meisten späteren Modulen EEPROMs.

Nachteile gegenüber der CD-ROM:

  • höhere Produktionskosten
  • auf Grund der vergleichsweise geringen Speicherkapazität können kaum Video- und Audiosequenzen in die Spiele integriert werden

Vorteile gegenüber der CD-ROM:

  • geringere (kaum wahrnehmbare) Ladezeiten
  • aus Herstellersicht: das rechtswidrige Kopieren ist mit einfachen, vom Durchschnitts-Spieler durchführbaren Methoden unmöglich, wodurch das Problem der privaten Schwarzkopien umgangen wird (Das Problem kommerzieller Schwarzkopien bleibt jedoch).
  • klein, robust, unempfindlich gegenüber Erschütterungen - Hauptgrund dafür, sie bei tragbaren Spielekonsolen einzusetzen
  • kann Zusatzhardware enthalten, die über die ursprünglich vorgesehenen Möglichkeiten der Konsole hinausgehendes ermöglichen

Spielekonsolen, die die Modultechnik nutzen (sortiert nach Jahren) :


Spielekonsolen, die auf Flashkarten basieren (sortiert nach Jahren):


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