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Mockritz

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Karte
Bild:Dresden gemarkungen Mockritz.png
Kleinpestitz und Mockritz
(mit Kaitz und Gostritz)
Ortsamt: Plauen
Fläche: 4,26 km²
Einwohner: 7449 (15. November 2004)
Bevölkerungsdichte: 1747 Einwohner/km²

Mockritz ist ein Stadtteil von Dresden im Ortsamtsbereich Plauen.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Mockritz liegt im Süden der Stadt in Randlage. Im Norden wird Mockritz durch Zschertnitz und Strehlen, im Osten durch Gostritz und Leubnitz-Neuostra, im Süden durch die Gemeinde Bannewitz und im Westen durch Kaitz und Kleinpestitz eingegrenzt. Mit Kleinpestitz bildet Mockritz einen „statistischen Stadtteil“.

Mockritz liegt am Rand der Dresdner Elbtalweitung im Tal des Kaitzbachs und des Nöthnitzbachs, einem kleinen Zufluss des Kaitzbachs.

Geschichte

Mockritz wurde 1350 als Mokerus ersterwähnt und unterstand schon wenige Jahre später der Kirchgemeinde der Kreuzkirche in Dresden. Neben den Wassermühlen im Tal dominierte in Mockritz die Landwirtschaft durch Ackerbau. Mockritz war dabei zum Teil in Besitz Dresdner Bürger zum anderen ein Gut des Meißner Doms. 1921 wurde Mockritz nach Dresden eingemeindet und überstand den Zweiten Weltkrieg ohne große Schäden.

Bebauung

Mockritz besitzt noch einen erhaltenen Dorfkern an dem sich Höfe aus dem 18. Jahrhundert und Mühlen erhalten haben. In Mockritz befanden sich staatliche Münzprägestätten, die auch über Wasserkraft betrieben wurden. Der angestaute Münzteich für diese Mühlen wurde zum Naturbad umfunktioniert, das bis heute betrieben wird.

Durch die Industrialisierung entstand in Mockritz später auch die für Dresden typische und lockere Vorortbebauung durch Miethäuser und kleine Villen. In Mockritz gibt es leider trotzdem keine Kühe. Dafür erfreut es sich eines Pferdehofes.

Verkehr

Mockritz wird über die Buslinien 76 und 89 der Dresdner Verkehrsbetriebe angebunden und kann auch über die Straßenbahnlinie 11 erreicht werden. Weiterhin ist die A17 nicht weit entfernt.

Koordinaten: 51° 1' N, 13° 44' O


Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Mockritz, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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