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Mixotrophie
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Mixotrophie (von griech.: mixis = Mischung und trophos = ernährend) ist eine Bezeichnung für die Fähigkeit einiger Organismen, sowohl Kohlendioxid zu assimilieren als sich auch von organischen Stoffen zu ernähren. Sie sind somit weder vollständig autotroph noch vollständig heterotroph; sie können also sowohl Photosynthese (bzw. Chemosynthese) betreiben als auch von anderen Organismen stammende Nahrungspartikel (oder ganze Organismen) aufnehmen und verdauen.
Mixotrophe Organismen sind zum Beispiel Euglena, Paramecium bursaria und einige Goldalgen sowie die Algenart Pfiesteria shumwayae. Neuerdings konnte auch für höhere Pflanzen, z. B. Waldorchideen der Gattungen Cephalanthera und Epipactis, eine mixotrophe Ernährungsweise unter Mithilfe von Pilzen nachgewiesen werden.
Weblinks
- Skript über einzellige, vielfach mixotrophe Eukaryoten (PDF, 1,7 MB)
- Gerhard Gebauer: Partnertausch im dunklen Wald - Stabile Isotope geben neue Einblicke in das geheimnisvolle Ernährungsverhalten von Orchideen. In: Spektrum (Wissenschaftsmagazin der Uni Bayreuth), Heft 3/2004, S. 32-33. (PDF-Datei; 228 KB)
