Mitgliederzeitschrift
Aus Kefk
Mitgliederzeitschriften bekommen Mitglieder eines Vereins oder Verbandes zur Information über denjenigen. Sie dienen außerdem der Kundenpflege und sind Marketingmittel für die Vereine/Verbände auch von Kirchenverbänden. Sie werden inhaltlich und äußerlich dem Interesse und Geschmack der Zielgruppe passend gestaltet. Im redaktionellen Teil werden branchenspezifische Themen und interne Themen behandelt. Eine Mitgliederzeitschrift ist meistens ähnlich gestaltet wie eine Publikumszeitschrift. Die Mitgliederzeitschriften werden von der IVW zu den Publikumszeitschriften gezählt und gelten als Mitgliederstücke. Sie werden demnach zur abonnierten Auflage gezählt. Entgegen der weitläufigen Meinung, ist eine Mitgliederzeitschrift nicht kostenlos, der Bezugspreis dieser ist im Mitgliedspreis enthalten.
Die Unterscheidung zwischen einer Kundenzeitschrift und einer Mitgliederzeitschrift ist insofern nicht einfach, da man nicht klar definieren kann, wann ist jemand „nur“ Kunde und wann ein Mitglied. Bei Krankenkassen, Vereinen, Verbänden oder Buchklubs ist man Mitglied, aber bei Banken und Bausparkassen? Die Mitgliederzeitschrift des Allgemeinen Deutschen Automobilclubs die „ADAC-Motorwelt“ ist mit einer Auflage von 13,79 Millionen Exemplaren , die auflagenstärkste Zeitschrift Deutschlands überhaupt.
Einige Beispiel von Mitgliederzeitschriften:
- von Krankenkassen, zum Beispiel „Gesundheitsmagazin der Barmer“ oder „Gesundheit und Gesellschaft“ der AOK
- von Vereinen, zum Beispiel "vdi Nachrichten" des Vereins Deutscher Ingenieure
- von Verbänden, zum Beispiel „Journalist“, des Journalistenverbandes
- von Clubs, zum Beispiel das „RTL-Club Magazin“
Literatur
Menhard, Edigna; Treede, Tilo: Die Zeitschrift. Von der Idee zur Vermarktung. UVK Verlagsgesellschaft. Konstanz 2004. ISBN 3896694138
Siehe auch
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