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Mistgabel
Aus Kefk.
Eine Mistgabel ist ein mit Zinken versehenes, etwa 170 cm langes landwirtschaftliches Werkzeug, das zum Aufnehmen und kurzzeitigen Transport von Mist sehr geeignet ist. Eine Mistgabel wird landschaftlich unterschiedlich auch Forke, Dunggabel oder Mistforke genannt.
Die Mistgabel besteht aus einer gabelförmigen Aufnahmefläche, die mit vier oder fünf leicht gebogenen Zinken, ca. 30–40 cm versehen ist und aus Eisen oder Stahl besteht, sowie einem Stiel. Die Zinken sind spitz und können bei unsachgemäßer Anwendung zu Verletzungen führen.
Die fünfzinkige Gabel bezeichnet man heutzutage mit dem Handelsnamen Kompostgabel, sie wird aber regional, in Abhängigkeit von dem anfallenden Material – z. B. Schweinemist – auch Mistgabel, oder Mulchgabel genannt. Die dreizinkige Gabel wird als Streugabel, regional aber genauso als Mistgabel oder Dreizinker bezeichnet. Eine etwas andere Bauform (mit dünneren, nicht so spitzen Zinken) ist die Heugabel.
Die Mistgabel wird sowohl zum Ausmisten eines Stalles genutzt, das heißt zum Entfernen der mit Einstreu verbundenen Tierexkremente in eine Schubkarre, als auch zum Ausbringen des Mists als Düngemittel auf so genannte Mistbeete oder Felder.
Steckt die Mistgabel für jedermann sichtbar am Rande des Misthaufens, schweizerisch auch Miststock genannt, so ist das ein unausgesprochenes Zeichen, dass die Hausleute bei der Stallarbeit sind und keinen Besuch empfangen.
Auch die Feuerwehr führt ein solches Gerät in den Löschfahrzeugen mit sich. Sie dient dem Auflockern und Auseinanderziehen von Brandgut.
Mistgabeln werden umformtechnisch durch Schmieden hergestellt.
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