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Missweisende Peilung
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Eine missweisende Peilung (engl. magnetic bearing, MB) bezeichnet den Winkel zwischen missweisend Nord (engl. magnetic north, MN) und der Linie Bodensender - Flugzeug beziehungweise Flugzeug - Bodensender, gemessen im Uhrzeigersinn.
Ähnlich wie auch bei der rechtweisenden Peilung, wird auch bei der missweisenden Peilung nach Q-Gruppen differenziert. Hierdurch ist eine eindeutige Identifizierung gegeben. Besonders das QDM (Eselsbrücke: Heim nach Muttern) und das QDR werden in der Fliegerei häufig verwendet.
| QDR : Missweisende Peilung vom Bodensender zum Flugzeug QDM : Missweisende Peilung vom Flugzeug zum Bodensender |
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QDM und QDR lassen sich auf den Cockpitinstrumenten für NDB und VOR direkt ablesen. Da diese missweisende Kurse zeigen, sind auch die Kurse in den Funknavigationskarten missweisend angegeben. Bei Eintrag des Kurses in eine Luftfahrtkarte oder Seekarte ist die Missweisung zu berücksichtigen.
Fliegt ein Pilot mit dem QDM als missweisendem Steuerkurs (MH = QDM), dann fliegt er direkt zur Bodenstation. Das gilt allerdings nur bei Windstille.
Literatur
- Jeppesen Sanderson - Private Pilot Study Guide 2000, ISBN 0-88487-265-3
- Jeppesen Sanderson - Privat Pilot Manual 2001, ISBN 0-88487-238-6
- Jürgen Mies - Funknavigation 1999, ISBN 3-613-01648-6
- Peter Dogan - The Instrument Flight Training Manual 1999, ISBN 0-916413-26-8
- Walter Air - CVFR Lehrbuch Mariensiel 2001
- Wolfgang Kühr - Der Privatflugzeugführer, Technik II, Band 3 1981 ISBN 3-921270-09-X
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